Japan-Tag

Japan-Tag Düsseldorf am 25. Mai 2019

Am 25. Mai findet wieder der Japan-Tag an der Düsseldorfer Rheinuferpromenade bereits zum 18. Mal im Zeichen der japanischen Kultur statt.

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Düsseldorfer Fototage 2019. Auch in diesem Jahr finden wieder die Düsseldofer-Fototage statt. Am 24. und 25 Mai 2019 jeweils von 11-18 Uhr.

Am Samstag, den 25. Mai findet parallel der Japan-Tag in Düsseldorf statt. Dort gibt es den ganzen Tag ein buntes Programm und viele spektakulär verkleidete Menschen sowie am Abend ein beeindruckendes Feuerwerk.

Weitere Informationen: Foto-Koch.de

Sternenhimmel im Dezember

Sternenhimmel im Dezember

Gegen Mitternacht passiert der Stier den Meridian. Hier bieten sich die reichen und großen Sternhaufen der Plejaden und Hyaden als ideale und eindrucksvolle Fernglasobjekte am Sternenhimmel im Dezember.

In Fernrohren ab 6 Zoll Öffnung kann man versuchen, knapp ein Grad nordwestlich von Zeta Tauri den Supernovaüberrest M1 zu beobachten. Wenn der Himmel dunkel und klar ist, dann kann man sein mattes Leuchten erahnen.



Wir sehen hier die 7000 Lichtjahre entfernte Explosionswolke der Supernova vom 4. Juli 1056, die sich seitdem mit 40000 km/sec in das umgebende All ausdehnt.

Ca. 3,2° nordöstlich von Aldebaran kann man bei dunklem Himmel und niedrigen Vergrößerungen den ausgedehnten Offenen Sternhaufen NGC 1647 beobachten. Er enthält viele schwache Sterne und einige markante Doppelsterne.

M42, M43, NGC2024 und M78 sind die bekanntesten Nebel im Orion: Es wird kaum eine winterliche Beobachtungsnacht vergehen, ohne dass man dabei den prächtigen M42 zu Beobachten versucht. Der Orion ist auch reich an schönen Doppelsternen. Dazu gehören z. B. Mintaka Alnitak Eta zwischen Mintaka und Rigel, und auch Rigel selbst ist ein Doppelstern.

Sternenhimmel im Dezember

Sternschnuppen im Dezember

Die Geminiden (GEM) sind in diesem Jahr als Sternschnuppen im Dezember gut zu verfolgen, auch wenn der abnehmende Mond nach Mitternacht am Himmel erscheint. Die Raten können in Maximumsnähe bis zu 120 Meteore je Stunde erreichen und der Radiant ist in der gesamten Nacht über dem Horizont.


Die Geminiden

Die Geminiden sind der stärkste Meteorstrom des Jahres mit einem Maximum um den 14. Dezember. Die Geminiden sind besonders eindrucksvoll, weil sie viele helle, typischerweise gelb-weiß leuchtende Meteore hervorbringen. Als Ursprungskörper der Geminiden, die nichts anderes sind als eine die Sonne umkreisende Staubwolke, gilt ein als Asteroid klassifizierter Himmelskörper namens (3200) Phaethon.

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Sternatlanten/Atlanten/Kataloge

Heutzutage sind Sternatlanten/Kataloge digitalisierte Publikationen in denen alle Sterne sämtlicher Größe mit genauer Positionsangabe zu finden sind. Neben den Himmelsatlanten gibt es noch die sogenannten Kataloge, in denen alle Objekte mit Koordinaten angegeben sind. Auch bei Sternen werden wichtige Informationen wie Spektraltyp, Größenklasse und Helligkeit angegeben. Das Zusammenstellen von Sternatlanten/Atlanten/Kataloge fällt in den Bereich der Astrometrie, jenes Teilgebietes der Astronomie, das sich mit der exakten Messung von Stern Positionen beschäftigt.

Heutige „Moderne“ Sternatlanten/Atlanten/Kataloge

In den heutigen Katalogen sind alle Angaben exakt und sehr Präzise angegeben. Hierzu zählt der AGK3, der in gewisser Hinsicht die neuste Version einer Arbeit dargestellt, die mit anderen Katalogen begonnen wurde z.Bsp. BD und CD. All diese Sternkataloge sind trotzdem auf eine relative Sternhelligkeit beschränkt diese Helligkeit liegt so im Schnitt bei der 8. mag Größe.

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Die Kometen

Kometen sind schon immer als Himmelsspektakel verzeichnet und aufgenommen worden. Schon Ihr Anblick lässt Menschen faszinieren. Ihr „Himmelsauftritt“ unterscheidet sie jedoch drastisch von den anderen Gestirnen des Himmels. In der Antike, galten Kometen nicht den Himmelskörpern an, z.B. im „Almagest“ des berühmten Astronomen Ptolemäus kommen Kometen überhaupt nicht vor, denn früher hielt man diese für Erscheinungen der Athmosphäre. Früher hielt man Kometen für Vorboten schlimmer Ereignisse, wie z.B. Schicksale von Völkern oder Seuchen. Kometen galten auch als „Zuchtruten Gottes“, die der Welt unter dem Monde zuzuordnen waren.

Diese Ansicht der Kometen wurde erst durch Tycho Brahe an dem Kometen von 1577 geändert. Er hat seine Beobachtungsdaten mit denen von anderen Beobachtern verglichen, so konnte er Nachweisen, das die Kometen hinter der Mondbahn Ihre Bahn haben, und somit keine Erscheinungen der Atmosphäre sind. Mit der Zeit, analysierte man hunderte Bahndaten unterschiedlicher Kometen, dies führte zu einer interessanten Erkenntnis. Man stellte fest, dass die meisten Kometen aus der Oortschen Wolke kommen.

Als Oortsche Wolke wird ein schalenförmiger Bereich genannt, der das Sonnensystem umschließt, aus ihm sollen die Kometen, die wir im inneren Sonnensystem beobachten können, stammen. Einen direkten Beweis für die Existenz dieser Wolke gibt es nicht und wird es möglicherweise auch nie geben, denn sie soll sich im Abstand zwischen 300 und 100.000 Astronomischen Einheiten befinden, das heißt die äußeren Bereiche lägen bereits 1,5 Lichtjahre(!) von der Sonne entfernt.

Komet LulinTrotzdem wird sie allgemein anerkannt weil sich nur durch ein gigantisches Reservoir an Eis- und Gesteinskörpern erklären lässt, dass sich auch heute noch, über 4,5 Milliarden Jahre nach Entstehung des Sonnensystems, Kometen in das innere Sonnensystem aufmachen, denn bei jedem Umlauf verlieren sie an Material so dass sie bei weitem keine so lange Lebensdauer haben.

Der Theorie nach werden die Kometenkerne aus der Oortschen Wolke durch die Gravitation eines „nah“ vorbei laufenden Sterns so gestört, dass sie sich auf den Weg Richtung Gravitationszentrum, also Sonne, machen. Kommen sie nun in die Nähe der Sonne, wird durch den Sonnenwind der Körper erhitzt und er verliert in ihm enthaltene Gase und leichte Staubpartikel die wir dann oftmals als leuchtenden Schweif beobachten können.



Wiederkehrende Kometen

Kometen zählen eindeutig zu den Kleinkörpern des Sonnensystems. Diese bewegen sich auf lang gestreckten Bahnen durch das Sonnensystem, diese Bahnen sind einmalig, und kommen so bei den Planeten oder anderen Himmelskörpern nicht vor.

Somit kommen Kometen in periodischen Abständen immer wieder, das führt dazu, das die Umlaufzeiten der Kometen sehr unterschiedlich sind. Man unterscheidet bei den Umlaufzeiten und Langperiodische Kometen, und den Kurzperiodischen Kometen.

Langperiodische Kometen

Langperiodische Kometen, brauchen für eine Umlaufzeit um die Sonne ca. 200 Jahre manche aber auch bis zu 100 Millionen Jahre.

Kurzperiodische Kometen

Die kurzperiodischen Kometen befinden sich in Sonnen- und Erdnähe und brauchen für einen Umlauf um die Sonne zwischen zwei und hundert Jahre. Der Komet Halley ist der wohl berühmteste Vertreter.

Größen und Formen von Kometen

Die Durchmesser der Kometen, ist sehr unterschiedlich. Ihre Durchmesser liegen im Bereich von 5-50 Kilometern. Die Kerne der Kometen bestehen meistens aus Gestein und Staub, durchsetzt mit gefrorenem Wasser, Ammoniak und Methan, deswegen haben Kometen auch den Spitznamen „Schmutziger Schneeball“.

Angenommen, wir würden von den Kometen nur den Kern sehen können, so gäbe es keine Kometen in dem Sinne wie wir diese hier beschreiben, denn diese wären so erst gar nicht mit bloßem Auge zu erkennen. Aufgrund ihres Aufbaus, gehen in den Kernen der Kometen bei Annäherung an die Sonne dramatische Veränderungen vor sich.

Die Strahlung der Sonne führt dazu, das schon bei einer Entfernung des Kometen zur Sonne von 5-10 Astronomischen Einheiten die Gase des Kometen anfangen zu verdampfen.

Dadurch bildet sich um den Kometenkern ein Koma, das wir von der Erde aus, mit bloßem Auge wahrnehmen können, vorausgesetzt der Komet ist hell und nah genug. Das Koma eines Kometen, kann je nach Abstand zur Sonne und die Größe des Kometenkerns einen Durchmesser von bis zu 100 000 km erreichen. Dies ist ein vielfaches mehr als der Erddurchmesser. Die Gashülle, lässt das Sonnenlicht reflektieren, das den Kometen zu einen verschwommenen Fleck erscheinen lässt.

Der Strahlungsdruck macht sich dann auch noch bemerkbar, der das Gemisch aus Gas und Staub vom Kometenkern in Gegenrichtung der Sonne weg drückt.

Diesen Teilchenstrom sehen wir als Schweif. Solche Kometenschweife erreichen mitunter riesige Dimensionen, wie z.B. Im Jahre 1997 Komet Hale-Bobb. Kometenschweife, können bis zu 300. Mio. Kilometer lang werden.

Wo kommen die Komenten her? Asteroidengürtel?

Ähnlich dem inneren Asteroidengürtel ist der Kuipergürtel eine Zone in dem sich Unmengen von unterschiedlich großen Objekten aufhalten.

Er liegt im Bereich von 30 bis 50 Astronomischen Einheiten (4,5 bis 7,5 Milliarden Kilometer) hinter der Neptunbahn. Das wohl bekannteste Objekt (KBO=Kuiper Belt Object) ist wohl Pluto, dem immerhin 76 Jahre lang (1930-2006) die Ehre zu teil wurde als neunter Planet des Sonnensystems zu gelten.

Nach einer Neuordnung der Begrifflichkeiten, ausgelöst durch mehrere Entdeckungen weiterer großer Objekte im Kuipergürtel, gilt er nun mehr als Zwergplanet. Weitere große Vertreter der KBOs, die mitunter sogar größer als Pluto sind, Eris, Sedna, Orcus und Quaoar. Bisher ist noch keine Raumsonde zu Pluto oder weiter entfernten Objekten vorgedrungen, doch die 2006 gestartete Raumsonde New Horizons wird voraussichtlich im Jahre 2015 Pluto passieren und dabei erstmals hoch aufgelöste Bilder des Zwergplaneten zur Erde senden können, bisher sind selbst die Aufnahme mit dem Hubble Space Telescope nicht viel mehr als ein stark verschwommener Klecks.



Wo kommen die Komenten her? Kuipergürtel?

Nun kommt nicht schon etwa der vierte Planet des Sonnensystems sondern zunächst ein eher weniger schönes Objekt. Nämlich der innere Asteroidengürtel. Zwischen Mars und Jupiter ziehen unzählige kleine Gesteinsbrocken ihre eher unsichere Bahn um die Sonne. Unsicher, weil schon eine kleine Kollision zwischen zweien von ihnen ausreicht um uns mit diesen Brocken zu bombardieren.

Der innere Rand des Gürtels ist 2,1 AE von der Sonne entfernt, der äußere etwa 3,3 AE.
Der Asteroidengürtel stellt auch die Grenze zwischen dem inneren und äußeren Sonnensystem dar.

Kometen aus der Geschichte

In der Vergangenheit haben viele Kometen für Aufregung gesorgt, doch einer von Ihnen ist wohl der berühmteste von allen Komet „Halley“

Edmond Halley war im 17. und 18. Jahrhundert der berühmteste Astronom seiner Zeit. Durch seine Freundschaft mit dem berühmten Astronom Isaac Newton , wusste Halley, das er ein Gesetzt entdeckt hatte, das besagt, das alle Himmelskörper bestimmen sollte. Das Werk von Newton war allerdings noch nicht veröffentlicht, dennoch konnte sich Halley einige Zeilen daraus abschreiben.

Mit diesen Mitteln, versuchte Halley nun, Himmelskörper und dessen Bahnen zu Berechnen. Für drei Kometen, ergab sich überraschenderweise dieselbe Bahn. Der Komet von 1682 hatte die gleiche Umlaufbahn wie der Komet von 1531 und 1607. Nun vermutete er, das es sich um den selben Kometen handelte.
Nun errechnete er, das dieser Komet 1758 wiederkehren wird. Dieser Komet, von dem wir hier Sprechen wird heute Komet „Halley“ genannt. Durchschnittlich alle 76 Jahre kommt Komet Halley in Erdnähe. Die nach Giotto benannte Raumsonde „Giotto“ fotografierte den Kometen erstmals aus einer Entfernung von ca. 600km.

Halley hat Ausmaße von ca. 15 X 8 X 8 km. Seine Oberfläche ist von kleinen Kratern übersät. Auch wurden kleine Gas und Staubausbrüche festgestellt, seine Dichte liegt bei 0,3 g/cm³. Die nächste Annäherung von Komet Halley, wird im Jahre 2062 erwartet.

Das Ende der Kometen

Bei jeder Annäherung an die Sonne, verlieren Kometen viele Mio. Tonnen Gas und Staub. Irgendwann sind seine „Reserven“ aufgebraucht. Wenn dies geschehen ist, können wir die Kometen nicht mehr wahrnehmen, da diese keinen Schweif mehr bilden. So ist aus einem Kometen ein Asteroid geworden.

Bei dem Wort Asteroiden, fällt einem immer die Horror Geschichten ein. Doch Asteroiden sind solange ungefährlich solange diese nicht mit der Erdbahn kreuzen. Kreuzt sich ein Asteroid mit der Erdbahn, dann spricht man von einem sogenannten „Erdbahnkreuzer“

Vorsicht Erdbahnkreuzer im Anflug

Die meisten Asteroiden befinden sich im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Dort befinden sich mehrere Tausend kleiner und Großer Felsbrocken. Kommt es zwischen diesen zu „Rangeleien“ und zwei oder mehrere Kollidieren miteinander, so können diese Ihre Bahn ändern und zu einem Erdbahnkreuz werden. Es gibt viele bekannte Kleinplaneten die bekanntesten sind Juno,Ceres,Pallas und Vesta die Größen dieser Asteroiden liegen bei 300 – 1000 km, die meisten Kleinkörper sind Deutlich kleiner damit zählen Juno und Ceres schon zu Riesen.



Deep Impact – Tödliche Gefahr aus dem All

Die Zukunft unseres Planeten wird nicht nur von langfristigen und damit langsamen Entwicklungen geprägt, die vorwiegend durch geologische Prozesse bedingt werden, sondern auch durch plötzlich auftretende, teilweise dramatische Ereignisse. Ursache sind mitunter Himmelskörper aus dem Weltraum, die das Schicksal der Erde und ihrer Lebewesen in der Vergangenheit schon öfter dramatisch beeinflusst haben.

Wir müssen trotzdem damit rechnen.Inzwischen kennen die Geologen mehr als 150 solcher Krater, die beim Einschlag eines größeren Brockens aus dem Kosmos entstanden. Ihre Durchmesser reichen von etwa 100 Kilometern im Fall des etwa 1,8 Milliarden Jahre alten Sudbury-Kraters in Nordamerika bis zu einigen wenigen Metern: Einer der Krater, die Mitte des 19. Jahrhunderts beim Einschlag eines Meteoriten im Süden Saudi-Arabiens entstanden, hat einen Durchmesser von lediglich elf Metern.

Wir müssen trotzdem damit rechnen.Inzwischen kennen die Geologen mehr als 150 solcher Krater, die beim Einschlag eines größeren Brockens aus dem Kosmos entstanden. Ihre Durchmesser reichen von etwa 100 Kilometern im Fall des etwa 1,8 Milliarden Jahre alten Sudbury-Kraters in Nordamerika bis zu einigen wenigen Metern: Einer der Krater, die Mitte des 19. Jahrhunderts beim Einschlag eines Meteoriten im Süden Saudi-Arabiens entstanden, hat einen Durchmesser von lediglich elf Metern.

Der Krater, der inzwischen von einer Kilometer dicken Sediment Schicht am Meeresboden zugedeckt wird, hat einen Durchmesser von rund 180 Kilometern. Eine solch riesige Narbe lässt auf ein mindestens 10 Kilometer großes Objekt schließen, das damals mit der Erde zusammengestoßen ist. Mutmaßliche Spuren dieses gewaltigen Einschlags haben Geologen seit 1980 an vielen Stellen der Erde gefunden.

Die Folgen wären katastrophal, da heute ein Großteil der Menschen in dicht bevölkerten Küstenstädten lebt. Erhitzt sich die Atmosphäre, bilden sich außerdem große Mengen an Stickoxiden, die von den Regentropfen als saurer Regen ausgewaschen werden. Die Ozonschicht wird zerstört, und die aufgewirbelten Staubmassen verdunkeln den Himmel für Wochen oder gar Monate.

Alles in allem wäre dies eine Umweltkatastrophe, von der sich die menschliche Zivilisation nur sehr langsam wieder erholen würde. Angesichts einer solchen latenten Bedrohung aus dem Kosmos sind die Astronomen deshalb bemüht, etwaige Kollisionen frühzeitig zu erkennen.

Parallel zu einer möglichst umfassenden Bestandsaufnahme registrieren Astronomen am Asteroidendatenzentrum der Internationalen Astronomischen Union in Cambridge/Massachusetts alle Beobachtungen von Kleinplaneten und beziehen sie fortlaufend in verbesserte Bahnberechnungen mit ein.

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Die Astronomie wird schon seit vielen Tausend Jahren betrieben. Selbst die Ägypter verwendeten diese beim Bau der Pyramiden. Einige bekannte Astronomen möchte ich hier kurz vorstellen:

Claudius Ptolemäus

Claudius Ptolemäus wurde um 100 nach Chr. geboren und wirkte als Astronom und Mathematiker in Ägypten (Alexandria). Über ihn ist sehr wenig bekannt wahrscheinlich ist er griechischer Abstammung. Außerdem lässt sein Vorname „Claudius“ darauf hinweisen, dass einer seiner Vorfahren römischer Abstammung war. Seine Hauptwerke mit dem Titel Almagest waren die ersten systematisch mathematischen Astronomiebücher und basierten hauptsächlich auf seinen eigenen Beobachtungen. Sein bekanntes Werk Almagest besteht aus 13 Bänden und vereint das gesammte Wissen der Astronomie zu seiner Zeit. Die ersten beiden Bände enthalten die ersten mathematischen Vorrausetzungen der Astronomie. Die Bände 3-5 behandeln die Bahn der Sonne und des Mondes. Das 6. Band handelt von Sonnen- und Mondfinsternissen. Das Band Nr. 7 ist einem berühmten Sternenkatalog gewidmet, der auf die Einteilung der Sternbilder beruht. In diesem Band sind 1022 Sterne verzeichnet, die 12 Tierkreiszeichen sowie den 21 nördlichen und 15 südlichen Sternbildern zugeordnet sind. Die Bände 9-13 handeln von den damals schon bekannten Planeten. Der Almagest ist für mehr als 1000 Jahre das Hauptwerk der Astronomie. Das Jahr 170 nach Chr. wird als Sterbejahr von Claudius Ptolemäus angegeben.
Nikolaus Kopernikus

Wurde am 19. Februar 1473 in der polnischen Stadt Thorn geboren. Kopernikus studierte ab 1491 an der Uni Krakau bevor er im Alter von 24 Jahren nach Italien ging, wo er mit kleinen Pausen bis ca. 1503 blieb. Aus dem im Laufe entstandenen und entwickelten Modellen der Planetenbahnen erkannte Kopernikus, dass einfache Ptolemäus Weltbild zu vervollständigten, das allzu verworren war und gewisse Phänomene nicht berücksichtigte, wie etwa die Rückläufigkeit der Planeten, wie sie etwa beim Mars zu beobachten ist. Als Kopernikus sein Bild vom heliozentrischen Weltbild zum ersten Mal vorstellte, war er sich nicht bewusst, dass er durch diese Theorie großes Aufsehen erwecken würde, besonders bei den Kirchenoberhäupten. Er musste damit rechnen das sein Buch auf die Liste der „verbotenen“ Büchern gesetzt würde. Obwohl diesem Modell die genaue Vorausberechnung der Planetenbewegung fehlte, war es mit seiner Ausgewogenheit und Schlüssigkeit den sehr komplizierten Modellen der früheren Zeit deutlich überlegen. Alle Faktoren die gegen seine Theorie sprachen widerlegte Kopernikus immer und immer wieder und Punkt für Punkt. 1533 präsentierte Kopernikus seine Arbeit Papst Clemens VII, der seine Arbeit sehr zu schätzen schien.

Nach einigen Schwierigkeiten und Problemen konnten die ersten Exemplare seines Werkes Devolutionibus schließlich am 24. Mai 1543 gedruckt werden, am selben Tag starb Kopernikus nach über 70 Jahren.


Galileo Gallilei

Wurde am 15 Februar 1564 in Pisa geboren. Er studierte zwei Jahre Medizin, bevor er sich der Mathematik zuwandte. 1589 erhielt Galileo Galileo die Mathematikproffesur an der Universität Pisa, 1592 war er Professor an der Universität Padua, wo Nikolaus Kopernikus etwa ein Hundert Jahre zuvor studiert hatte.

Er lernte die Theorie des heliozentrischen Weltbildes kennen und zeigte sich sofort von ihr angetan, nachdem Kepler ein Exemplar seines Werkes Mysterium Cosmographicum erhalten hatte. 1609 erfuhr Galileo, dass der Holländer Lipperhey ein Fernrohr gebaut hatte, und baute dieses in wenigen Tagen nach. Mit diesem Werkzeug konnte er erstmals weit entfernte Dinge so genau sehen, als wären sie direkt vor seiner Nase. Dieses Gerät war für Ihn ein Schlüssel für eine unbekannte Welt. Mit dieser Erfindung, machte er unzählige Entdeckungen. So entdeckte er die Mondgebirge, die Sonnenflecken, den Phasenwechsel der Venus und des Merkur. Er erkannte auch das die Milchstraße aus unzähligen Sternen besteht. Seine wohl bekannteste Entdeckung sind jedoch vier „kleine Sterne“ neben und um Jupiter. Diese wiederum wechselten in einer auf die andere Nacht ihre Position. Es waren die vier galileischen Monde (Ganymed, Europa, Io und Callisto).Er lernte die Theorie des heliozentrischen Weltbildes kennen und zeigte sich sofort von ihr angetan, nachdem Kepler ein Exemplar seines Werkes Mysterium Cosmographicum erhalten hatte. 1609 erfuhr Galileo, dass der Holländer Lipperhey ein Fernrohr gebaut hatte, und baute dieses in wenigen Tagen nach. Mit diesem Werkzeug konnte er erstmals weit entfernte Dinge so genau sehen, als wären sie direkt vor seiner Nase. Dieses Gerät war für Ihn ein Schlüssel für eine unbekannte Welt. Mit dieser Erfindung, machte er unzählige Entdeckungen. So entdeckte er die Mondgebirge, die Sonnenflecken, den Phasenwechsel der Venus und des Merkur. Er erkannte auch das die Milchstraße aus unzähligen Sternen besteht. Seine wohl bekannteste Entdeckung sind jedoch vier „kleine Sterne“ neben und um Jupiter. Diese wiederum wechselten in einer auf die andere Nacht ihre Position. Es waren die vier galileischen Monde (Ganymed, Europa, Io und Callisto).

1610 veröffentlichte Galileo seine Beobachtungen im Sidereus Nunicus und erregte damit großes Aufsehen, da er in seinem Werk das Konzept des ptolemäischen Weltbildes in Frage stellte. Er wurde von der Kirche ermahnt die Irrlehre nicht weiter zu verbreiten. Auch sein Buch kam wie das von Kopernikus auf die Liste der verbotenen Bücher. Deswegen widmete sich Galileo viele Jahre lang anderen Themen. 1632 präsentierte er sein neues Werk, dass das Weltbild von Ptolemäus und Kopernikus in einem Buch vereinte, aber lies keinen Zweifel daran welches er für das Richtige hielt. Dieses Buch kam ebenfalls auf die Liste der verbotenen Bücher. Galileo Galileo starb am 8. Januar 1642 in Arcerti (Florenz).

Charles Messier

Wurde am 26. Juni 1730 in Badonville (Frankreich) geboren. Die Liebe zur Astronomie wurde in dem jungen Charles möglicherweise durch zwei Ereignisse entfacht bzw. verstärkt: durch den besonders hellen Kometen mit sechs Schweifen des Jahres 1744 sowie die Sonnenfinsternis vom Juli 1748.

Die erste Ausgabe des Messier Kataloges wurde im Jahre 1774 veröffentlicht, und zwar in den ‚Memoires de l´Academie‘ für das Jahr 1771. Damals erhielt er 45 Objekte. Viele davon waren von Messier entdeckt worden, doch es fanden der Vollständigkeit halber auch Objekte Aufnahme, deren Position bereits von anderen Forschern bestimmt worden war. Eine neue Version mit ergänzenden Objekten erschien im Jahre 1780 in der Connaissance des Temps. Zu der Zeit enthielt der Katalog schon 68 Objekte. 1784 erschien die letzte Fassung des Messier Kataloges dieser enthielt jetzt schon 103 Objekte. Dies war das letzte Buch von dem Messier Katalog den Messier selbst verfasste. Nach seinem Tod kamen weitere 7 Objekte hinzu.

M104 wurde 1921 von Camille Flammarion in den Katalog aufgenommen, nachdem er die handschriftlichen Notizen von Messier gefunden hatte, da dieser seinem persöhnlichen Exemplar des Kataloges hinzugefügt hatte. M105, M106 und M107 wurden von den Kollegen von Messier hinzugefügt. Diese wurden aber erst im Jahre 1947 offiziell hinzugefügt.


Albert Einstein

War und ist ohne Zweifel einer der größten Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Mit seiner Physik revolutionierte er immer wieder einen neuen Blickwinkel auf die Welt. Albert Einstein wurde am 14. März 1879 in Ulm geboren. Von 1902-1909 arbeitete er als Experte am Patentamt in Bern. Daneben widmete er sich bereits der theoretischen Physik und veröffentlichte mehrer Arbeiten, die er in seiner Freizeit verfasst hatte, ohne mit den akademischen Kreisen Kontakt zu haben.

Grundlegende Arbeiten von Albert Einstein. Im Jahre 1905 veröffentlichte Albert Einstein drei Arbeiten von großer Bedeutung. Der Erste baute auf der Arbeit von Max Planck auf, der in den Jahren davor gezeigt hatte, dass elektromagnetische Strahlung nicht kontinuierlich abgegeben wird, sondern sprunghaft in so genannten Quanten. Deswegen konnte Albert eine Erklärung des Photoeffekts abliefern. Die zweite Arbeit befasste sich mit der Relativitätstheorie. Die dritte Arbeit schließlich befasste sich mit der statischen Mechanik. 1922 wurde Albert Einstein der Nobelpreis für Physik zuerkannt, für seine Arbeit über den Photoeffekt.

Am 16. April 1955 starb er in den USA, wo er seid 1933 lebte.


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Die Astronomie erforscht und beobachtet die zeitlichen Veränderungen, die Verteilung, die Bewegungen und das Verhalten der Materie außerhalb der Erde. In der Astronomie werden die Planeten, Kometen, Asteroiden, Meteore, Sterne, Galaxien, Nebel, Quasare und Pulsare beobachtet. Dies geschiet nicht nur im kleinen Wellenlängenbereich des für uns Menschen sichtbaren Lichts, sondern auch in den anderen Bereichen der elektromagnetischen Wellenlängen. Eine große Bedeutung haben da die Beobachtung im Bereich der Infrarot- und Ultraviolettstrahlung, wie auch die Radioastronomie, die mit großen Antennenanlagen den Sternenhimmel „abtastet“.

Die meisten Menschen verstehen unter Astronomie das Beobachten von hellen Punkten am Himmel, aber dem ist nicht so. Aber was ist eigentlich unter Objekte gemeint? Unter Objekten versteht man wie oben schon genannt die Planeten, Kometen, Meteore, Sterne, Galaxien Nebel, Quasare und Pulsare. Wobei Pulsare und Quasare schon fast zur Radioastronomie gehören, da diese optisch kaum bzw. nicht erfassbar sind.



Die Stellarastronomie untersucht die Entstehung, Entwicklung und den Tod der Sterne.Die Methoden der klassischen Astronomie sind Positionsastronomie mittels der Astrometrie und der Himmelsmechanik den Aufbau des Weltalls zu erklären und die Himmelskörper zu katalogisieren und in der Astrophysik die Physik des Weltalls und der Objekte darin zu erforschen.

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Astrologie beschäftigt sich mit der Beobachtung des Himmels speziell des Sonnensystems, und den Sternen, um daraus Schlüsse für die Zukunft, des einzelnen Menschen zu ziehen. Diese „Wissenschaft“ wurde schon in der Antike gegründet, und ist selbst heute noch sehr beliebt. Historisch gesehen sind aber beide Bereich  gleich alt.


Heute ist sind beides zwei unterschiedliche und von einander unabhängige Disziplinen. Oft kommt es zu Unstimmigkeiten, wenn jemand über Astronomie redet. Deshalb wollen wir klarstellen, dass Astrologie keine Wissenschaft ist, denn es gibt keine exakte physikalische Erklärung dafür, dass die Sterne sowie die Planeten Einfluss auf das Leben des Menschen hat. Beide Themen haben sich auch von den Methoden her, in zwei unterschiedliche Richtungen aufgeteilt.

Sternenhimmel im November

Nun sind wir im Bereich des Sternbilds Perseus. Betrachtet man seinen Hauptstern Mirfak im Fernglas, sieht man ihn umgeben von vielen hellen, blauen Sternen, dem Sternhaufen Melotte 20. Beeindruckend in jedem Gerät, das ein großes Gesichtsfeld bietet sind die beiden prächtigen Sternenhaufen h und chi, die mitten auf der Linie von Ruchba nach Gamma Persei liegen. Ein weiterer großer, aber vergleichsweise schwacher Offener Sternhaufen ist NGC 1245, der südlich von Mirfak zu finden ist. In der Verlängerung nach Süden stößt man auf den 2mag hellen Algol dem bekanntesten Bedeckungsveränderlicher Stern des Himmels. Nach jeweils 2 Tagen, 20 Nordwestlich von Algol zeigt ein Fernglas den Offenen Sternhaufen M34. Für die Beobachtung mit dem Teleskop ist M34 fast zu ausgedehnt, im Teleskop zeigt er jedoch einige Doppelsterne. Südlich von M34 zeigt ein lichtstarkes Fernrohr bei mittleren Vergrößerungen die Galaxis NGC 1023.




Der Hauptstern im Sternbild Fuhrmann ist Capella , der vierthellste Stern am nördlichen Sternenhimmel. Die hellen Offenen Sternhaufen M36, M37 und M38 in diesem Sternbild sind beeindruckende Objekte in jedem Fernrohr, bei klarem Himmel sind sie in der Regel schon im Sucherfernrohr gut zu sehen.

M38 finden wir auf der Mitte der Linie zwischen Theta und Iota Aurigae. M37 finden wir links der Mitte einer gedachten Linie von Theta zu Nath. M36 liegt ungefähr in der Mitte zwischen M37 und M38. Neben diesen bekannten Sternhaufen bietet Fuhrmann weitere schöne Deep-Sky-Objekte. Der Offene Sternhaufen NGC 1907 liegt südlich von M38. Der Offene Haufen NGC2281 ist der hellste Sternhaufen im Fuhrmann. Er liegt auf der Linie von Menkalinan nach Castor von Menkalinan entfernt. Wenn wir unser Fernrohr mit hoher Vergrößerung auf Theta richten, entpuppt sich dieser 2,6 mag helle Stern als enger Doppelstern. Ein weiterer schöner Doppelstern im Fuhrmann ist Omega, er ist als der hellste Stern auf der Linie von Eta nach Iota Aurigae leicht zu finden.

Blickt man vom Perseus Richtung Süden, wandert der Blick über Zeta Persei zu den Plejaden. Dieser Offene Sternhaufen wird auch als Siebengestirn bezeichnet.Die Plejaden sind mit bloßem Auge gut zu sehen und sind in jedem Fernglas und in jedem Spektiv bis 25facher Vergrößerung ein klasse Anblick. Für die Betrachtung im Fernrohr sind die Plejaden zu ausgedehnt. Im Fernrohr ist jedoch die weißblaue Farbe der heißen Sterne dieses Haufens schön zu sehen. Wenn der Himmel dunkel und klar ist, können geübte Beobachter mit Fernrohren langer Brennweite und einer Öffnung ab vier Zoll versuchen, die zarten Reflexionsnebel zu sehen, die von den hellsten Sternen der Plejaden beleuchtet werden.



Die Plejaden gehören zum Sternbild Stier. Auffällig ist in dem Sternbild die dreieckige Anordnung von Sternen um den orangefarbenen Hauptstern Aldebaran , der im Sternbild das Auge des Stiers bezeichnet. Diese Sterne bilden den Kernbereich des Offenen Sternhaufens der Hyaden, der ca. 150 Lichtjahre entfernt ist. Nath markiert die Spitze des oberen Stierhorns. Nath ist ein blauweißer Stern in 160 Lichtjahren Entfernung. Südlich von Nath finden wir den 3mag hellen Zeta Tauri. Dieser Stern markiert die Spitze des unteren Stierhorns.Nordwestlich von Zeta liegt der berühmte Krabbennebel M1, der sichtbare Überrest einer Supernova.