Sternenhimmel im Juli

Sternenhimmel im Juli

Der Juli bietet aufgrund seiner SEHR kurzen Nächte nicht allzu viel zum beobachten.

Das Sternbild Herkules liegt östlich des Sternbilds Corona Borealis. Ziehen Sie eine Linie von Eta Herkulis nach Zeta Herkulis, so finden Sie im Fernglas nach einen Drittel dieser Linie ein rundliches Nebelfleckchen. Im Teleskopen ab vier Zoll Öffnung erweist sich das Nebelfleckchen als Kugelsternhaufen Messier 13. Schwenken Sie nun von Eta Herkulis 8,5° nach Norden, so können Sie bei dunklem Himmel im Fernglas (ab 10×50) ein weiteres kleines Fleckchen erkennen. Dies ist der Kugelsternhaufen NGC 6229. Dieser Kugelsternhaufen lässt sich aber nur mit großen Teleskopen in Einzelsterne auflösen.

Etwa 6,3° nach Norden, stoßen Sie auf auf den Kugelsternhaufen Messier 92. Schwenken Sie von Rutilicus ca. 4° nach Nordosten, so finden Sie dort einen blaugrünen, ca. 9m hellen Stern in einem Feld schwacher Sterne. Das ist der Planetarische Nebel NGC 6210.

Die hellsten Sterne des Schützen bilden am Himmel eine Anordnung, die spontan an eine bauchige Teekanne mit Deckel erinnert. In unseren Breiten wird die Beobachtung dieser Himmelsobjekte durch die horizontnahe Position des Sternbilds häufig beeinträchtigt

Wenn der Himmel klar und einigermaßen dunkel ist, so können Sie mit bloßem Auge 2,5° nordöstlich von Lambda einen kleinen Lichtschimmer erkennen. Schon im Fernglas und in kleinen Teleskopen erweist sich dieser als ein heller Kugelsternhaufen, der selbst in kleinen Teleskopen in Sterne aufgelöst werden kann. Es handelt sich hierbei um den Kugelsternhaufen Messier 22, er ist tatsächlich der hellste Kugelsternhaufen am Nachthimmel über unserer Nordhalbkugel.

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