Sternenhimmel im Februar

Sternenhimmel im Februar

Die Plejaden sind in jedem Fernglas ein sehr schöner Anblick. Mit Teleskopen langer Brennweite können Sie ab vier Zoll Öffnung versuchen bei dunklem, klarem Himmel, die bläulichen Reflexionsnebel zu sehen, die um die hellsten Sterne der Plejaden liegen. Auffällig am Sternbild Stier ist die dreieckige Anordnung von Sternen um den orangefarbenen Hauptstern Aldebaran der das Auge des Stiers darstellt bei genauer Betrachtung ergibt das Zentrum des Stiers ein gekipptes „V“. Diese Sterne bilden den Kernbereich des „nur“ 148 Lichtjahre entfernten Offenen Sternhaufens der Hyaden. Ein Grad nordwestlich von Zeta liegt der Krebsnebel Messier 1.

Das Sternbild Cassiopeia zeigt besonders für Einsteiger einen besonders interessanten Sternhaufen. Es handelt sich hierbei um NGC457, dieser ist bei dem 5.6 mag hellen Stern Phi Cassiopeiae zu finden. Er ähnelt einer Eule wodurch er auch seinen Namen „Eulenhaufen“ bekommen hat.

Weitere schöne offene Sternhaufen sind z.B NGC281,dieser ist ca. 1,6 ° östlich vom Stern Schedir zu finden. M103 befindet sich ca. 1° vom Stern Ruchbah.

Westlich der Mitte der Verbindungslinie von Ruchbah nach Segin liegt der schöne Sternhaufen NGC 654. Verlängert man die Verbindungslinie von Schedir nach Caph über Caph hinaus um den Abstand dieser beiden Sterne, findet man dort den Offenen Sternhaufen M52. Zwischen den Doppelsternen Rho und Sigma liegt der Offene Sternhaufen NGC 7889 mit hunderte lichtschwacher Sterne.

Im Sternbild Perseus können Sie recht einfach den offenen Sternhaufen Melotte 20 beobachten. Um Melotte 20 zu finden beobachten Sie mit dem Feldstecher den Hauptstern des Sternbildes Perseus Mirfak. Es handelt sich hierbei um eine so genannte Sternenassoziation. Beeindruckend in jedem Gerät, das dem Beobachter ein großes Gesichtsfeld bietet, sind die beiden prächtigen Sternhaufen h und chi, hierbei handelt es sich um NGC 869 und 884 die mitten auf einer Linie von Delta Cassiopeiae nach Gamma Persei liegen. Um beide Sternhaufen in der ganzen Pracht beobachten zu können sollt ein Beobachtungsinstrument mit nicht allzu großer Brennweite gewählt werden.

Nordwestlich von Algol zeigt ein Fernglas den Offenen Sternhaufen Messier 34, etwas südlich von Messier 34 zeigt ein Teleskop mit großer Öffnung bei mittleren Vergrößerungen die Galaxie NGC 1023.

Das Sternbild Orion ist das markanteste Sternbild des Winterhimmels.

Der “Orionnebel“ Messier 42 ist der eindrucksvollste Gasnebel, der von der Nordhalbkugel aus zu sehen ist, er ist schon mit bloßem Auge erkennbar und zeigt bereits im Fernglas sehr deutlich seinen Nebel.

Bei dunklem, klarem Himmel sind die vom Licht seiner Sterne beleuchteten, weit ausgreifenden Nebelausläufer ein faszinierender Anblick.

Nördlich von M42 finden Sie M43. Am ersten Gürtelstern „Alnitak“ finden Sie bei sehr gutem Himmel unter Voraussetzung das Sie Alnitak aus dem Gesichtsfeld gebracht haben den Flammnebel.

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