Sternenhimmel im Juni

Das Sternbild Coma Berenices enthält zahlreiche Galaxien, die in Teleskopen ab acht Zoll Öffnung bei dunklem, klarem Himmel mit Erfolg beobachtet werden können. Wenn Sie eine Linie von Gamma zu Alpha ziehen, so finden Siea uf dieser Linie ca. 2,3° südöstlich von Gamma die schmale EdgeOnGalaxie NGC 4565.

Diese Spiralgalaxie zeigt sich uns exakter in Kantenlage. Folgen Sie der Linie weitere 6,3°, so stoßen Sie auf Messier 64, das ist die Galaxie mit dem schwarzen Auge. Diese Galaxie enthält eine auffällige Staubwolke.

Unmittelbar östlich von Diadem finden Sie den hellen Kugelsternhaufen Messier 53.

Der hellste Stern dieses Sternbilds Jungfrau ist Spica. Porrima ist ein berühmter enger Doppelstern mit einer Umlaufzeit von 176 Jahren, dessen beiden Partner zurzeit aber so eng beieinander stehen, dass Sie nicht mehr getrennt gesehen werden können.

Auch im Sternbild Jungfrau können viele Schöne Objekte Beobachtet werden. Dazu gehören z.B. Messier 61, Messier 49, Messier 84, Messier 86, Messier 87, Messier 89, Messier 58, Messier 60, Messier 88, und Messier 89. Darüber hinaus enthält das Sternbild Hunderte schwächere Galaxien, die im NGC-Katalog und im Index-Katalog verzeichnet sind.

Sie brauchen eine sorgfältige Vorbereitung und Planung Ihrer Beobachtung, wenn Sie in dieser Menge an Galaxien die Übersicht behalten wollen. Sehen können Sie die Galaxien aber nur unter einem dunklen, klaren Himmel, abseits von Städten, und das verwendete Teleskop sollte eine möglichst große Öffnung haben.

Der Große Bär ist ein markantes Sternbild. Die meisten Menschen kennen aber nur den hinteren Teil dieses Sternbildes, der als der Große Wagen bezeichnet wird. Tatsächlich stellt der Große Wagen aber nur das kantige Hinterteil und den Schwanz des Großen Bären dar. Aber der Große Wagen enthält einen bekannten und schönen Doppelstern. Mizar ist ein bekannter Doppelstern, den schon im Fernglas und in kleinen Teleskopen deutlich getrennt werden können.

Verlängern Sie nun die Linie von Delta nach Alpha, so stoßen Sie auf den 3,7m hellen Stern 23 Ursae Majoris. Wenn Sie nun die Verbindungslinie in der Vorstellung um Alpha herum 6,5° nach Norden rotieren lassen, so stoßen Sie an dieser Stelle auf die Galaxiengruppe Messier 81, Messier 82 und NGC 3077. Dicht bei dem Stern Gamma finden Sie die Galaxie Messier 109.

Das Sternbild Herkules liegt östlich des Sternbilds Corona Borealis. Ziehen Sie eine Linie von Eta Herkulis nach Zeta Herkulis, so finden Sie im Fernglas nach einen Drittel dieser Linie ein rundliches Nebelfleckchen. Im Teleskopen ab vier Zoll Öffnung erweist sich das Nebelfleckchen als Kugelsternhaufen Messier 13. Schwenken Sie nun von Eta Herkulis 8,5° nach Norden, so können Sie bei dunklem Himmel im Fernglas (ab 10×50) ein weiteres kleines Fleckchen erkennen. Dies ist der Kugelsternhaufen NGC 6229. Dieser Kugelsternhaufen lässt sich aber nur mit großen Teleskopen in Einzelsterne auflösen.

Etwa 6,3° nach Norden, stoßen Sie auf auf den Kugelsternhaufen Messier 92. Schwenken Sie von Rutilicus ca. 4° nach Nordosten, so finden Sie dort einen blaugrünen, ca. 9m hellen Stern in einem Feld schwacher Sterne. Das ist der Planetarische Nebel NGC 6210.

Sternenhimmel im Mai

Der Monat Mai bietet aufgrund der kürzer werdenden Nächte immer weniger Zeit zur Beobachtung von Sternschnuppen.

Es gibt jedoch auch im Mai interessante Ströme zu beobachten. Die Eta-Aquariden werden ab 19. April beobachtbar sein, allerdings sind in unseren Breiten nur wenige Meteore unmittelbar vor der Morgendämmerung sichtbar, da der Radiant sehr nah am Horizont liegt.

Der Ursprungskörper ist der berühmte Halleysche Komet. Dieser Sternschnuppenstrom hat einen sehr flachen Eintrittswinkel in die Atmosphäre wodurch die Sternschnuppen am Himmel länger erscheinen als gewöhnlich. Die Geschwindigkeit der Sternschnuppen liegt bei 66 km/s.

Sternenhimmel im Mai

Im Mai finden Sie das Sternbild Krebs bereits hoch am Himmel. Wenn der Himmel dunkel und klar ist, so können Sie zwischen den schwachen Sternen der Region mit bloßem Auge ein schwaches Nebelwölkchen erkennen, das schon im Fernglas in einzelne Sterne aufgelöst wird. Dies ist der Offene Sternhaufen Messier 44. Etwas nördlich und südlich von Messier 44 stehen zwei Sterne 4. Größe. Der nördliche ist Asellus Borealis.

Dies ist ein weiterer offener Sternhaufen im Krebs ist Messier 67. Er befindet sich 2° westlich des Sterns Acubens dem viert hellsten Stern im Sternbild Krebs.

Im Sternbild Löwe der nun auch schon recht hoch steht finden Sie ungefähr 1,5° südlich der Mitte der Verbindungslinie von Regulus und Coxa bei dunklem, klarem Himmel in Fernrohren ab acht Zoll Öffnung die Galaxiengruppe Messier 95, Messier 96 und Messier 105. In der Mitte zwischen Iota Leonis und Coxa findet man die Galaxiengruppe Messier 65, Messier 66 und NGC 3628
Zwischen Coxa und Zosma finden Sie die Galaxie NGC 3607.

Der Coma Sternhaufen Melotte 111 sein Durchmesser beträgt über 4°, der Sternhaufen enthält viele farbige Sterne und kann wegen seiner Größe nur im Fernglas vollständig überblickt werden.

Für die Beobachtung der Galaxien brauchen Sie ein großes Teleskop. Ziehen Sie eine Linie von Gamma zu Alpha, finden Sie längs dieser Linie ca. 2,3° südöstlich von Gamma die schmale Lichtnadel der Galaxis NGC 4565. Diese Spiralgalaxis sehen wir in einer exakten Kantenlage.

Folgen Sie der Linie um weitere 6,3 Grad, so stoßen Sie auf Messier 64. Diese enthält eine auffällige Staubwolke.

Das Sternbild Jungfrau enthält eine große Menge an Galaxien. Dazu gehören Messier 61, Messier 49, Messier 84, Messier 86, Messier 87, Messier 89, Messier 58, Messier 89, Messier 90.

Wenn Sie in dieser Menge an Galaxien die Übersicht behalten wollen, so müssen Sie Ihre Beobachtung sorgfältig vorbereiten und planen.

Zwischen Spica und Vega leuchtet der gelb orange Arktur, der Hauptstern des Sternbilds Bootes.Verlängern Sie die Linie von Delta nach Alpha, so stoßen Sie dadurch auf den 3,6m hellen 23 Ursae Majoris.

Das Sternbild Jagdhunde liegt unterhalb der Deichsel des Großen Wagens. Sein hellster Stern Cor Caroli ist ein schöner Doppelstern in ungefähr 110 Lichtjahren Entfernung. Wenn Sie in Gedanken eine Linie von Cor Caroli nach Südosten zum hellen Stern Arktur im Bootes ziehen, so finden Sie knapp östlich der Mitte dieser Linie im Fernglas einen runden, nebeligen Fleck. Dies ist der Kugelsternhaufen Messier 3.

Das Sternbild Jagdhunde enthält zahlreiche Galaxien, die schon in kleinen Teleskopen beobachtet werden können. Wenn Sie nun eine Linie vom linken unteren Kastenstern des Großen Wagens zu Asterion ziehen, so finden Sie in einem Fernglas auf der Mitte dieser Linie einen länglichen, nebeligen Fleck. Das ist die Galaxie Messier 106. Die 8m helle Galaxie Messier 94 finden Sie nördlich der Mitte der Verbindungslinie von Cor Caroli zu Asterion. Weitere interessante Galaxien sind z.B. NGC 4490, diese befindet sich ca. 40 Bogenminuten westlich von Asterion,sowie Messier 63, NGC 4495 und die berühmte Spiralgalaxie Messier 51. Die Spiralarme dieser Galaxien kann man visuell aber erst mit Fernrohren ab 10 Zoll Öffnung unter dunklem, transparentem Himmel erkennen.

Sternenhimmel im April

Die Lyriden sind als zweiter Strom des Jahres mit höheren Raten Aktiv. Diese beginnen am 16.4. ihre Aktivität.

Die Eta-Aquariden werden ab 19. April beobachtbar sein, allerdings sind in unseren Breiten nur wenige Meteore unmittelbar vor der Morgendämmerung sichtbar, da der Radiant sehr nah am Horizont liegt.

Der Ursprungskörper ist der berühmte Halleysche Komet.

Dieser Sternschnuppenstrom hat einen sehr flachen Eintrittswinkel in die Atmosphäre wodurch die Sternschnuppen am Himmel länger erscheinen als gewöhnlich. Die Geschwindigkeit der Sternschnuppen liegt bei 66 km/s.

Sternenhimmel im April

Im April beginnt die Monats Tour mit dem Fuhrmann. Sein Hauptstern Capella ist der viert hellste Stern des nördlichen Himmels und ist im April sehr auffällig. Der Fuhrmann enthält viele wunderschöne Sternhaufen. Die hellen Offenen Sternhaufen Messier 36, Messier 37 und Messier 38 sind beeindruckende Objekte in jedem Fernrohr.

Messier 38 findet man auf der Mitte der Linie zwischen Theta und Iota Aurigae.

Messier 37 findet man links der Mitte einer gedachten Linie von Theta zu Nath. Und M36 liegt ungefähr in der Mitte zwischen Messier 37 und Messier 38. Blickt man in der Verlängerung des Perseus nach Süden, wandert der Blick dabei über Zeta Persei zu dem Offenen Sternhaufen der Plejaden im Sternbild Stier.Auffällig ist in dem Sternbild die dreieckige Anordnung von Sternen um den orangefarbenen Hauptstern Aldebaran der im Sternbild das Auge des Stiers darstellt.

Der Stern Nath markiert die Spitze des oberen Stierhorns. Südlich von Nath finden Sie Zeta Tauri. Dieser Stern markiert die Spitze des unteren Stierhorns. Ungefähr ein Grad nordwestlich von Zeta liegt der berühmte “Krebsnebel“ Messier 1, dieser ist ein Supernovaüberrest der am 4. Juli 1054 von einem Chinesischen Hofastronom entdeckt wurde.

Etwas unterhalb des Sternbilds Stier finden Sie das imposante Sternbild Orion. Es enthält zahlreiche helle Sterne und schöne Nebelregionen, mit deren Beobachtung Sie in einer klaren Winternacht bei guten Bedingungen Stunden verbringen können. Der Orionnebel Messier 42 der uns schon seit Januar begleitet sowie die Reflexionsnebel M43 und NGC 2024 und M78. Diese sind die bekanntesten Nebel im Sternbild Orion.

Zum April gehört auch das Sternbild Löwe. Südlich der Mitte der Verbindungslinie von Regulus und Coxa können Sie bei dunklem, klarem Himmel im lichtstarken Fernrohr die Galaxiengruppe Messier 95, Messier 96 und Messier 105 finden. Mit demselben Gerät kann man auf der Mitte zwischen Iota Leonis und Coxa die Galaxiengruppe Messier 65, Messier 66 und NGC 3628 beobachten.

Ein sehr markantes Sternbild des Monats April ist „Bootes“ der Bärenhüter dessen roter Hauptstern „Arktur“ nicht zu übersehen ist. Zieht man eine gerade Linie von Arktur nach Norden so stößt man auf den Kugelsternhaufen Messier 3.

Das Sternbild Herkules ist ein muss für den Frühlingshaften Beobachtungsabend. Ziehen Sie eine Linie von Eta Herkulis nach Zeta Herkulis, so finden Sie im Fernglas nach einem Drittel dieser Linie ein rundliches Nebelfleckchen. Im Teleskop ab vier Zoll Öffnung und bei einer Vergrößerung ab 80 fach erweist sich dieses Objekt als kugelige Ansammlung zahlloser, winziger Sterne. Das ist der Kugelsternhaufen Messier 13.

Wenn Sie nun von Eta Herkulis ungefähr 8,5° nach Norden schwenken, so können Sie bei dunklem Himmel im Fernglas ab 10×50 ein weiteres kleines verwaschenes Fleckchen erkennen erkennen. Dies ist der Kugelsternhaufen NGC 6229. Dieser Kugelsternhaufen lässt sich aber nur mit großen Teleskopen in Einzelsterne auflösen, denn er ist viel weiter von uns entfernt als Messier 13.

Schwenken Sie nun von Pi Herkulis ungefähr 6,3° nach Norden, so stoßen Sie auf den Kugelsternhaufen Messier 92. Dieser Sternhaufen ist so hell wie Messier 13, aber er erscheint deutlich konzentrierter. Wenn Sie nun mit Ihrem Teleskop von Rutilicus ungefähr 4° nach Nordosten schwenken, so finden Sie im Okular bei niedriger Vergrößerung einen blaugrünen, ca. 9m hellen Stern in einem Feld schwacher Sterne. Das ist der Planetarische Nebel NGC 6210. Steigern Sie nun die Vergrößerung 130 fach, so zeigt sich der Stern als eine, blaugrünliche Scheibe mit einem zentralen Stern.

Sternenhimmel im März

Die Rho-Leoniden kommen seit Mitte Februar aus Richtung dem Sternbild Löwe.

Ähnlich unerkannt verläuft das Aktivitätsmaximum wenige Tage später. In der Nacht vom 10. auf den 11. März zeigen sich aus dem Radianten zwischen Löwe und Bär gelegentlich Exemplare der »Leoniden-Ursiden«.

Zum Monatsende leuchten vereinzelte »Beta Leoniden« nach Einbruch der Nacht des 29. bis in die frühen Morgenstunden des 31. März auf.

Sternenhimmel im März

Auch im Monat März der fast dem Monat Februar gleich ist beginnt dieses Kapitel mit dem Sternbild Cassiopeia, dieses Sternbild enthält viele Offene Sternhaufen und Nebel.

Einer der schönsten Sternhaufen ist NGC 457, der Eulenhaufen oder auch ET Cluster genannt.

Weitere schöne Offene Sternhaufen in der Cassiopeia sind NGC 281, der östlich von Schedir zu finden.Man findet dort auch den Offenen Sternhaufen Messier 52. Ganz in der Nähe von Messier 52 findet man bei guten Bedingungen nur in großen Teleskopen den Bubble Nebel NGC 7635.

Zwischen den Doppelsternen Rho und Sigma liegt der große Offene Sternhaufen NGC 7889 der hunderte lichtschwache Sterne enthält..

Im Zenit sehen wir wieder das Sternbild Perseus. Wenn Sie den Hauptstern des Sternbildes Perseus Mirfak im Fernglas beobachten so sehen Sie zahlreiche helle blaue Sterne, das ist der Sternhaufen Melotte 20.

Nordwestlich von Algol zeigt ein Fernglas den Offenen Sternhaufen Messier 34, etwas südlich von Messier 34 zeigt ein Teleskop mit großer Öffnung bei mittleren Vergrößerungen die Galaxie NGC 1023.

Das Sternbild Widder ist ein kleines unauffälliges Sternbild. Die beiden hellsten Hauptsterne Hamal und Sheratan sind leicht aufzufinden. Etwas Südöstlich von Sheratan finden wir Mesarthim. Wenn Sie eine gedachte Linie um Alpha um 6.5 Grad nach Norden schwenken so stoßen Sie auf die Galaxien Messier 81, Messier 82 und NGC 3077. Dicht bei dem Stern Gamma im Sternbild Großer Wagen finden Sie die Galaxie Messier 109.

Das Sternbild Orion bewegt sich langsam Richtung Westen aber der Orionnebel Messier 42 ist immer noch der eindrucksvollste Nebel um diese Jahreszeit. Von der von der Nordhalbkugel aus ist schon mit bloßem Auge erkennbar und zeigt bereits im Fernglas sehr deutlich seine Nebelausläufer. Oberhalb von Messier 42 finden Sie M43. Um den Stern „Alnitak“ das ist der unterste der drei Gürtelsterne finden Sie unmittelbar östlich den Flammnebel NGC 2024.

Sie müssen beim Beobachten darauf achten, Alnitak außerhalb des Gesichtsfels zu halten, da Alnitak den Nebel sonst überstrahlt.

Der Mond umläuft die Erde auf einer nahezu kreisförmigen Ellipse in 27 Tagen, 8 Stunden, 44 Minuten, 11,8 Sekunden (siderische Umlaufszeit) und dreht sich dabei einmal um seine eigene Achse (gebundene Rotation). Die Mondbahn hat eine Exzentrizität von 0,0558 und besitzt eine Neigung von 5º97′ gegen die Ekliptik.

Die Entfernung des Mondes zur Erde schwankt zwischen 356420 km und 406750km. Dem scheinbaren Durchmesser des Mondes von 31’8“ entspricht ein linearer von 3476km.Die Masse des Mondes beträgt 1/82 der Erdmasse, die mittlere Dichte 0,62% der Erddichte. Rotation und Umlaufzeit haben die gleiche Periode, sodass der Mond der Erde immer die gleiche Seite zuwendet, infolge der Libration sind 4/7 seiner Oberfläche zu übersehen.

Die Mondphasen, deren Ablauf man als Mondwechsel (Lunation) bezeichnet, werden durch die Stellung (Konstellation) Sonne,Mond Erde bestimmt. Bei Neumond steht der Mond zwischen Erde und Sonne, das heißt, die der Erde zugewandte Seite ist nicht beleuchtet.

Bei Vollmond steht der Mond der Sonne genau gegenüber, das heißt, die gesamte sichtbare Mondoberfläche ist beleuchtet. Zwischen Neumond und Vollmond ist zunehmender Mond, danach abnehmender Mond. Bei Vollmond sind Mondfinsternisse, bei Neumond Sonnenfinsternisse möglich.

Unser Mond macht die Fliege

Ebbe und Flut – der Mond beeinflusst ganz sicher die Gezeiten und möglicherweise auch Erdbeben: japanische Forscher fanden heraus dass 70 Prozent der Beben dann auftraten, wenn der Mond der Erde am nächsten war. Doch sein Einfluss auf alles irdische wird weniger,denn er entfernt sich jedes Jahr um weitere 4 cm von unserem Planeten.

Daten zum Mond

  • Radius:174,39 km
  • Masse: 7,36 -10²² kg
  • Mittlere Dichte: 3,36 g/cm³
  • Fallbeschleunigung: 1,63 m/s²
  • Mittlere Entfernung: 385 400 km
  • Umlaufzeit: 27 Tagen
  • siderische: (Tage) 27,33 synodische: (Tage) 29,54

Die Blende wirkt sich auf die Stärke der Belichtung des Bildsensors aus: Umso kleiner die Blendenzahl ist, desto größer ist die Blendenöffnung, und desto mehr Licht dringt durch das Objektiv auf den Sensor der Kamera.

Das Objektiv lässt bei der Blendenzahl-Einstellung 2,8 viermal so viel Licht durch wie bei 5,6. So wird in Verbindung mit der Belichtungszeit die Belichtung des Kamerasensors geregelt. Je größer die Blendenzahl ist (f/4), desto länger ist die Belichtungszeit (denn desto kleiner ist die Blendenöffnung). Je kleiner die Blendenzahl ist (f/1.8), desto kürzer ist die Belichtungszeit (denn desto größer ist die Blendenöffnung)

Die Schärfentiefe und deren Einfluss darauf

Die Blende beeinflusst auch die Schärfentiefe. Mit größerer Blendenzahl und damit kleinerer Blendenöffnung wird nicht nur die wirksame Lichtmenge verringert, auch die „Unschärfekreise“ werden durch den einfallenden spitzeren Lichtkegel kleiner.

Demzufolge vergrößert sich der Bereich des Objektes, der noch als scharf aufgenommen wird. Die Schärfentiefe nimmt beim Schließen der Blende also zu.

Daraus ergibt sich auch die Hyperfokale Distanz. Fokussiert man auf diese Entfernung so wird die Abbildung bis ins unendliche scharf. Diese Entfernung bietet somit die größte Schärfentiefe.

Die Blendenzahl

Die Blende ergibt sich aus dem Verhältnis von Brennweite zu Öffnungsweite der Optik (Objektiv). Die Lichtstärke des Objektivs entspricht dem Kehrwert der kleinsten Blendenzahl, also der größten relativen Öffnung. Diese wird oft als Bruchteil der Brennweite. Die Blendenzahl wird oft in dem Format f/1.8 angegeben. Dies Entspricht dann einer Blendenöffnung von 1.8.

Die Schärfe

Das Objektiv der Kamera kann nur auf eine exakte Entfernung scharf gestellt werden. Die Objekte vor oder hinter dem Hauptmotiv werden umso unschärfer abgebildet, je weiter sie vom Fokus entfernt sind. Die anscheinende Schärfe steigt an, je weiter die Blende geschlossen wird (Abblenden). Ist man je nach Objektiv an einem Punkt angekommen an dem die Schärfe das Maximum erreicht hat nimmt bei weiterem Schließen der Blende die Schärfe wieder ab.

Fazit:

  • Je größer die Blendenzahl ist, desto weiter ist die Schärfentiefe.
  • Je kleiner die Blendenzahl ist, desto kürzer ist die Schärfentiefe.
Düsseldorfer Fototage - am 25. und 26. Mai

Auch in diesem Jahr finden wieder die Düsseldofer-Fototage statt. Am 25. und 26 Mai 2018 jeweils von 11-18 Uhr.

Am Samstag, den 26. Mai findet parallel der Japan-Tag in Düsseldorf statt. Dort gibt es den ganzen Tag ein buntes Programm und viele spektakulär verkleidete Menschen sowie am Abend ein beeindruckendes Feuerwerk.

Weitere Informationen: Foto-Koch.de