Sternenhimmel im Oktober

Sternenhimmel im Oktober. Östlich des Schlangenträgers befindet sich der nach oben gerichtete Schwanz der Schlange, markiert durch die Sternenkette aus My Serpentis, Xi Serpentis, Sabik und schließlich Alya als Schwanzspitze. Alya ist ein hübscher Doppelstern für kleine Fernrohre. Beide Partner sind hell und weiß. Der Schlangenträger enthält die hellen Kugelsternhaufen M10, M12 und M14. Sie sind bereits im Fernglas zu entdecken. M12 nordöstlich von Yed Prior und wird schon im kleinen Fernrohr in einzelne Sterne aufgelöst. M10 finden wir östlich von Yed Prior. M14 südlich von Chelebalrai. In der Region südlich von Sabik befindet sich ein haufen weiterer Kugelsternhaufen.
Schwan.

30 Bogenminuten östlich von 16 Cygni erkennen wir im Sternengewimmel bei hoher Vergrößerung ein rundliches, bläuliches Nebelchen. Das ist der Planetarische Nebel NGC6826. Blickt man im Fernrohr direkt auf diesen kleinen Nebel, wird er unsichtbar, und man sieht nur den 10 m hellen Zentralstern des Nebels. Schaut man jedoch neben den Zentralstern, blinkt der Nebel bei diesem indirekten Sehen wieder auf. Daher wird NGC 6826 auch als der “blinkende Planetarische Nebel“ bezeichnet. Südlich von Sadr liegt im Sterngewimmel der Milchstraße der Offene Sternhaufen M29. Er enthält wenige, aber helle Sterne. Deutlich mehr Sterne bietet im Teleskop großer Öffnung der Offene Sternhaufen NGC 6819, der westlich von Sadr zu finden ist. NGC 6819 ist einer der ältesten Offenen Sternhaufen der Milchstraße, mit über 1000 Sternen schwächer als 13m. Ein ausgedehnter Offener Sternhaufen ist M39 ostnordöstlich von Deneb.Man kann mit einem lichtstarkem Beobachtungsgerät auch südlich des südlichen Schwanenflügels den Cirrusnebel beobachten. Dieser ausgedehnte Supernova-Überrest bietet im großen Fernglas einen wunderschönen Anblick. Bei Einsatz eines UHC Filter wird der schwach leuchtende Nebel noch besser sichtbar.Staubwolken, die das Licht der hinter ihnen stehenden Sterne vollständig absorbieren.
Füchschen.



Das Füchslein ist ein unauffälliges Sternbild, das keine hellen Sterne enthält. Es liegt südlich des Sternbilds Schwan und nördlich des Sternbilds Pfeil. Im Füchslein kann man den “Hantelnebel“ M27 finden.M27 ist ein großer und heller Planetarischer Nebel. Er liegt nördlich des 3,5 m hellen Gamma Sagittae. Bei klarem, mondlosem Himmel ist M27 schon im Fernglas zu erkennen. Im Fernrohr zeigt er bei 100facher Vergrößerung eine symmetrische, seitliche Einschnürung, die M27 den Namen “Hantelnebel“ eingetragen hat. In Fernrohren größerer Öffnung kann man im Hantelnebel den 13 m hellen Zentralstern und zahlreiche weitere Strukturen erkennen. Ein Nebelfilter ist hierbei sehr nützlich.
Andromeda

Es ist flächenmäßig eines der größten Sternbilder am Himmel und ist erheblich ausgedehnter, als es die Länge der bekannten Sternenkette der Andromeda vermuten lässt, die von Alpheratz über Delta, Mirach bis Alamak reicht. Dicht bei Mirach finden wir die kleine elliptische Galaxie NGC 404. Südlich von Alamak finden wir den ausgedehnten Sternhaufen NGC 752. Im kleinen Fernrohr zeigt er 60 Sterne, darunter mehrere farbige Doppelsterne.Östlich von Alamak kann man bei dunklem, klarem Himmel in Fernrohren ab 8 Zoll Öffnung die schmale, matte Spindel der Galaxie NGC 891 beobachten.



Östlich von Omikron Andromedae steht der kleine Planetarische Nebel NGC 7662. Er ist schon im Fernglas als blaues Sternchen sichtbar, aber erst bei hoher Vergrößerung zeigt er seine ringförmige Struktur. Dieser Nebel ist auch als der “blaue Schneeball“ bekannt. Südwestlich von NGC 7662 finden wir die kleine Galaxie NGC 7660.

Sternenhimmel im September

Sternschnuppen im September. Im September hält sich die Aktivität der a-Aurigiden noch ungefähr bis zum 8. September. Es können ca. 7 Meteore die Stunde beobachtet werden.

Auch die Anthelion Quelle die Raten von 3 Meteoren je Stunde hat kann nur wenig über den Hintergrund hinausragen. Der Schwerpunkt der Aktivität und somit der Radiant verlagert sich in den Bereich Aquarius und Pegasus.


Sternenhimmel im September

Das Sternbild Schwan, das nun langsam immer günstiger wird zu beobachten, enthält viele kleine Offene Sternhaufen, die im Teleskop bei hoher Vergrößerung aufgelöst werden können. NGC 6811 ist kleiner Haufen, der wenige schwache Sterne enthält. Diesen finden Sie nordwestlich von Delta Cygni.

Unter guten Beobachtungsbedingungen können Sie bei dunklem, klarem Himmel mit dem Fernglas etwas östlich von Deneb den ausgedehnten Nebel NGC 7000 erkennen, der unter dem Namen Nordamerika Nebel bekannt ist. Für die Beobachtung mit einem Teleskop ist dieser Nebel zu groß.
Wenn gute Beobachtungsdüngungen vorliegen, können Sie mit lichtstarken Teleskopen auch den Cirrusnebel beobachten. Dieser Supernova Überrest bietet im Fernglas einen fantastischen Anblick. Dieser komplex ist ein riesiges Gebiet, so gehören die Objekte NGC 6960, NGC 6974, NGC 6979, NGC 6992, NGC 6995 und IC 1340.

Die hellsten Sterne des Schützen bilden am Himmel eine Anordnung, die spontan an eine bauchige Teekanne mit Deckel erinnert. In unseren Breiten wird die Beobachtung dieser Himmelsobjekte durch die horizontnahe Position des Sternbilds häufig beeinträchtigt.

Wenn der Himmel klar und einigermaßen dunkel ist, so können Sie mit bloßem Auge 2,5° nordöstlich von Lambda einen kleinen Lichtschimmer erkennen. Schon im Fernglas und in kleinen Teleskopen erweist sich dieser als ein heller Kugelsternhaufen, der selbst in kleinen Teleskopen in Sterne aufgelöst werden kann. Es handelt sich hierbei um den Kugelsternhaufen Messier 22, er ist tatsächlich der hellste Kugelsternhaufen am Nachthimmel über unserer Nordhalbkugel.

Ungefähr 6° nördlich von Nash stoßen Sie auf Messier 8, den berühmten “Lagunennebel“. Dieser große und mit Dunkelwolken strukturierte Nebel enthält den Offenen Sternhaufen NGC 6530 mit nadelfeinen Sternen. Nordwestlich von Nash stoßen Sie auf zwei weitere Kugelsternhaufen dies sind NGC 6522 und NGC 6528.

Ungefähr 1,5° nordwestlich von Messier 8 finden Sie Messier 20, der “Trifidnebel“. Bei sehr günstigen Beobachtungsbedingungen zeigt er sich schon im Fernglas und kleinem Teleskopen als eine leuchtende Wolke, die von dunklen Staubbändern in drei Teile aufgeteilt erscheint.

Ein Grad nordwestlich von Lambda stoßen wir auf ein weiteres kleines Wölkchen, den Kugelsternhaufen M28. Etwa 4° nördlich von My Sagittarii liegt Messier 17, der als Omeganebel bekannt ist, und dazwischen dehnt sich die große Milchstraßenwolke M24.

Das Sternbild Leier steht nun fast im Zenit. Es ist ein sehr kleines Sternbild. Durch den Hellen Stern Vega ist dieses Sternbild sehr leicht zu identifizieren. Südlich von Vega liegt der kleines Parallelogramm aus Sternen, der von dem Doppelstern Zeta Lyrae, dem Doppelstern Delta Lyrae, aus Gamma Lyrae und aus Sheliak gebildet wird. Zwischen den Sternen Gamma Lyrae und Sheliak finden Sie den Planetarischen Nebel Messier 57, der unter dem Namen “Ringnebel“ bekannt ist. Südöstlich von Gamma Lyrae können Sie im Teleskop den kleinen Kugelsternhaufen Messier 56 beobachten.

Das Sternbild Pfeil finden Sie zwischen Schwan und Adler.

Die drei Sterne Eta, Gamma und Delta Sagittae bilden den „Schaft“ des Pfeils, Alpha und Beta Sagittae stellen die „Steuerfedern“ dar. Östlich von Delta Sagittae finden Sie ein weiteres Nebelfleckchen, das sich bei etwas höherer Vergrößerung in Teleskopen ab sechs Zoll Öffnung als dichter, dreieckig geformter Sternhaufen enttarnt. Das ist Messier M71.

Nördlich des Steinbocks leuchtet am Himmel ein auffällig heller Stern.

Das ist der 1,7 m helle Enif. Nordwestlich von Enif finden Sie im Sucher den Kugelsternhaufen Messier 15. Schon in Teleskopen ab zehn Zoll Öffnung wird Messier 15 schon in einzelne Sterne aufgelöst. Nordwestlich von Matar steht die finden Sie die Spiralgalaxie NGC 7331. In größeren Teleskopen ab zehn Zoll Öffnung können in der näheren Umgebung von NGC 7331 weitere Galaxien beobachtet werden.

Sternenhimmel im August

Im August können die Perseiden gut beobachtet werden. Der Radiant erreicht gegen 22°° Uhr einen gute Höhe über dem Horizont. Die Raten können bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde erreichen. Die Geschwindigkeit liegt bei 59 km/s. Der Radiant liegt im Sternbild Perseus. Der gesamte Aktivitätszeitraum der Perseiden erstreckt sich vom 17. Juli bis zum 24. August. Die Perseiden werden im Volksmund auch Laurentiustränen beziehungsweise Tränen des Laurentius genannt.

Sternenhimmel im August

Das Sternbild Leier steht nun fast im Zenit. Es ist ein sehr kleines Sternbild. Durch den Hellen Stern Vega ist dieses Sternbild sehr leicht zu identifizieren. Südlich von Vega liegt der kleines Parallelogramm aus Sternen, der von dem Doppelstern Zeta Lyrae, dem Doppelstern Delta Lyrae, aus Gamma Lyrae und aus Sheliak gebildet wird. Zwischen den Sternen Gamma Lyrae und Sheliak finden Sie den Planetarischen Nebel Messier 57, der unter dem Namen “Ringnebel“ bekannt ist. Südöstlich von Gamma Lyrae können Sie im Teleskop den kleinen Kugelsternhaufen Messier 56 beobachten.

Nordöstlich von Vega finden wir einen Stern. Das ist Epsilon Lyrae. Schon im Fernglas zeigt sich Epsilon als Doppelstern. Betrachten Sie Epsilon im Teleskop bei ca. 100facher Vergrößerung, so erscheint jeder der beiden Partner von Epsilon selbst wiederum doppelt. Somit besteht Epsilon Lyrae aus vier Sternen, die einander in Jahrhunderten paarweise umkreisen.

Das Sternbild Schwan, das nun langsam immer günstiger wird zu beobachten, enthält viele kleine Offene Sternhaufen, die im Teleskop bei hoher Vergrößerung aufgelöst werden können. NGC 6811 ist kleiner Haufen, der wenige schwache Sterne enthält. Diesen finden Sie nordwestlich von Delta Cygni.

Unter guten Beobachtungsbedingungen können Sie bei dunklem, klarem Himmel mit dem Fernglas etwas östlich von Deneb den ausgedehnten Nebel NGC 7000 erkennen, der unter dem Namen Nordamerika Nebel bekannt ist. Für die Beobachtung mit einem Teleskop ist dieser Nebel zu groß.

Wenn gute Beobachtungsdüngungen vorliegen, können Sie mit lichtstarken Teleskopen auch den Cirrusnebel beobachten. Dieser Supernova Überrest bietet im Fernglas einen fantastischen Anblick. Dieser komplex ist ein riesiges Gebiet, so gehören die Objekte NGC 6960, NGC 6974, NGC 6979, NGC 6992, NGC 6995 und IC 1340.

Die hellsten Sterne des Schützen bilden am Himmel eine Anordnung, die spontan an eine bauchige Teekanne mit Deckel erinnert. In unseren Breiten wird die Beobachtung dieser Himmelsobjekte durch die horizontnahe Position des Sternbilds häufig beeinträchtigt.

Wenn der Himmel klar und einigermaßen dunkel ist, so können Sie mit bloßem Auge 2,5° nordöstlich von Lambda einen kleinen Lichtschimmer erkennen. Schon im Fernglas und in kleinen Teleskopen erweist sich dieser als ein heller Kugelsternhaufen, der selbst in kleinen Teleskopen in Sterne aufgelöst werden kann. Es handelt sich hierbei um den Kugelsternhaufen Messier 22, er ist tatsächlich der hellste Kugelsternhaufen am Nachthimmel über unserer Nordhalbkugel.

Ungefähr 6° nördlich von Nash stoßen Sie auf Messier 8, den berühmten “Lagunennebel“. Dieser große und mit Dunkelwolken strukturierte Nebel enthält den Offenen Sternhaufen NGC 6530 mit nadelfeinen Sternen. Ungefähr 1,5° nordwestlich von Messier 8 finden Sie Messier 20, der “Trifidnebel“. Bei sehr günstigen Beobachtungsbedingungen zeigt er sich schon im Fernglas und kleinem Teleskopen als eine leuchtende Wolke, die von dunklen Staubbändern in drei Teile aufgeteilt erscheint.

Ein Grad nordwestlich von Lambda stoßen wir auf ein weiteres kleines Wölkchen, den Kugelsternhaufen M28. Etwa 4° nördlich von My Sagittarii liegt Messier 17, der als Omeganebel bekannt ist, und dazwischen dehnt sich die große Milchstraßenwolke M24.

Sternenhimmel im Juli

Die Alpha-Capricorniden beginnen Anfang Juli. Es können bis zu 4 Meteore pro Stunde beobachtet werden.

Bis Mitte Juli ist dieser Sternschnuppenstrom mit seinen relativ langsamen Sternschnuppen gut zu Beobachten. Dieser Strom hat sein Aktivitätsmaximum am 30. Juli.

Wenn Sie Aquariden beobachten wollen so bekommen Sie diese ab Mitte Juli auch vereinzelt zu Gesicht. Die Rate bleibt jedoch unter 5 pro Stunde. Ab Mitte Juli ist mit den Perseiden zu rechnen. Der Radiant befindet sich dann noch in der Südlichen Cassiopeia. Die Alpha-Capricorniden beginnen Anfang Juli. Es können bis zu 4 Meteore pro Stunde beobachtet werden.

Bis Mitte Juli ist dieser Sternschnuppenstrom mit seinen relativ langsamen Sternschnuppen gut zu Beobachten. Dieser Strom hat sein Aktivitätsmaximum am 30. Juli.

Wenn Sie Aquariden beobachten wollen so bekommen Sie diese ab Mitte Juli auch vereinzelt zu Gesicht. Die Rate bleibt jedoch unter 5 pro Stunde. Ab Mitte Juli ist mit den Perseiden zu rechnen. Der Radiant befindet sich dann noch in der Südlichen Cassiopeia.Die Alpha-Capricorniden beginnen Anfang Juli. Es können bis zu 4 Meteore pro Stunde beobachtet werden.

Bis Mitte Juli ist dieser Sternschnuppenstrom mit seinen relativ langsamen Sternschnuppen gut zu Beobachten. Dieser Strom hat sein Aktivitätsmaximum am 30. Juli.

Wenn Sie Aquariden beobachten wollen so bekommen Sie diese ab Mitte Juli auch vereinzelt zu Gesicht. Die Rate bleibt jedoch unter 5 pro Stunde. Ab Mitte Juli ist mit den Perseiden zu rechnen. Der Radiant befindet sich dann noch in der Südlichen Cassiopeia.

Sternenhimmel im Juli

Der Juli bietet aufgrund seiner SEHR kurzen Nächte nicht allzu viel zum beobachten.

Das Sternbild Herkules liegt östlich des Sternbilds Corona Borealis. Ziehen Sie eine Linie von Eta Herkulis nach Zeta Herkulis, so finden Sie im Fernglas nach einen Drittel dieser Linie ein rundliches Nebelfleckchen. Im Teleskopen ab vier Zoll Öffnung erweist sich das Nebelfleckchen als Kugelsternhaufen Messier 13. Schwenken Sie nun von Eta Herkulis 8,5° nach Norden, so können Sie bei dunklem Himmel im Fernglas (ab 10×50) ein weiteres kleines Fleckchen erkennen. Dies ist der Kugelsternhaufen NGC 6229. Dieser Kugelsternhaufen lässt sich aber nur mit großen Teleskopen in Einzelsterne auflösen.

Etwa 6,3° nach Norden, stoßen Sie auf auf den Kugelsternhaufen Messier 92. Schwenken Sie von Rutilicus ca. 4° nach Nordosten, so finden Sie dort einen blaugrünen, ca. 9m hellen Stern in einem Feld schwacher Sterne. Das ist der Planetarische Nebel NGC 6210.

Die hellsten Sterne des Schützen bilden am Himmel eine Anordnung, die spontan an eine bauchige Teekanne mit Deckel erinnert. In unseren Breiten wird die Beobachtung dieser Himmelsobjekte durch die horizontnahe Position des Sternbilds häufig beeinträchtigt

Wenn der Himmel klar und einigermaßen dunkel ist, so können Sie mit bloßem Auge 2,5° nordöstlich von Lambda einen kleinen Lichtschimmer erkennen. Schon im Fernglas und in kleinen Teleskopen erweist sich dieser als ein heller Kugelsternhaufen, der selbst in kleinen Teleskopen in Sterne aufgelöst werden kann. Es handelt sich hierbei um den Kugelsternhaufen Messier 22, er ist tatsächlich der hellste Kugelsternhaufen am Nachthimmel über unserer Nordhalbkugel.

Sternenhimmel im Juni

Der Juni – der Monat der weißen oder Hellen Nächte bietet für den Beobachter in diesem Jahr einige schöne Sternschnuppen Ströme. Trotz der hellen Nächte ist eine interessante wenn auch geringe Sternschnuppenaktivität vorhanden. Die Juni-Lyriden Maximum haben ihr Aktivitätsmaximum am 16.6.

Die Juni-Bootiden treten zwischen dem 26.6. und 2.7. auf. Der Radiant der liegt im nördlichen Teil des Sternbild Bootes. Beim Ursprungskörper dieses Meteorstromes handelt es sich um den Kometen Pons-Winnecke. Es können ca. 50 Meteore pro Stunde beobachtet werden. Die Geschwindigkeit der Sternschnuppen liegt bei 18km/s.

Sternenhimmel im Juni

Das Sternbild Coma Berenices enthält zahlreiche Galaxien, die in Teleskopen ab acht Zoll Öffnung bei dunklem, klarem Himmel mit Erfolg beobachtet werden können. Wenn Sie eine Linie von Gamma zu Alpha ziehen, so finden Siea uf dieser Linie ca. 2,3° südöstlich von Gamma die schmale EdgeOnGalaxie NGC 4565.

Diese Spiralgalaxie zeigt sich uns exakter in Kantenlage. Folgen Sie der Linie weitere 6,3°, so stoßen Sie auf Messier 64, das ist die Galaxie mit dem schwarzen Auge. Diese Galaxie enthält eine auffällige Staubwolke.

Unmittelbar östlich von Diadem finden Sie den hellen Kugelsternhaufen Messier 53.

Der hellste Stern dieses Sternbilds Jungfrau ist Spica. Porrima ist ein berühmter enger Doppelstern mit einer Umlaufzeit von 176 Jahren, dessen beiden Partner zurzeit aber so eng beieinander stehen, dass Sie nicht mehr getrennt gesehen werden können.

Auch im Sternbild Jungfrau können viele Schöne Objekte Beobachtet werden. Dazu gehören z.B. Messier 61, Messier 49, Messier 84, Messier 86, Messier 87, Messier 89, Messier 58, Messier 60, Messier 88, und Messier 89. Darüber hinaus enthält das Sternbild Hunderte schwächere Galaxien, die im NGC-Katalog und im Index-Katalog verzeichnet sind.

Sie brauchen eine sorgfältige Vorbereitung und Planung Ihrer Beobachtung, wenn Sie in dieser Menge an Galaxien die Übersicht behalten wollen. Sehen können Sie die Galaxien aber nur unter einem dunklen, klaren Himmel, abseits von Städten, und das verwendete Teleskop sollte eine möglichst große Öffnung haben.

Der Große Bär ist ein markantes Sternbild. Die meisten Menschen kennen aber nur den hinteren Teil dieses Sternbildes, der als der Große Wagen bezeichnet wird. Tatsächlich stellt der Große Wagen aber nur das kantige Hinterteil und den Schwanz des Großen Bären dar. Aber der Große Wagen enthält einen bekannten und schönen Doppelstern. Mizar ist ein bekannter Doppelstern, den schon im Fernglas und in kleinen Teleskopen deutlich getrennt werden können.

Verlängern Sie nun die Linie von Delta nach Alpha, so stoßen Sie auf den 3,7m hellen Stern 23 Ursae Majoris. Wenn Sie nun die Verbindungslinie in der Vorstellung um Alpha herum 6,5° nach Norden rotieren lassen, so stoßen Sie an dieser Stelle auf die Galaxiengruppe Messier 81, Messier 82 und NGC 3077. Dicht bei dem Stern Gamma finden Sie die Galaxie Messier 109.

Das Sternbild Herkules liegt östlich des Sternbilds Corona Borealis. Ziehen Sie eine Linie von Eta Herkulis nach Zeta Herkulis, so finden Sie im Fernglas nach einen Drittel dieser Linie ein rundliches Nebelfleckchen. Im Teleskopen ab vier Zoll Öffnung erweist sich das Nebelfleckchen als Kugelsternhaufen Messier 13. Schwenken Sie nun von Eta Herkulis 8,5° nach Norden, so können Sie bei dunklem Himmel im Fernglas (ab 10×50) ein weiteres kleines Fleckchen erkennen. Dies ist der Kugelsternhaufen NGC 6229. Dieser Kugelsternhaufen lässt sich aber nur mit großen Teleskopen in Einzelsterne auflösen.

Etwa 6,3° nach Norden, stoßen Sie auf auf den Kugelsternhaufen Messier 92. Schwenken Sie von Rutilicus ca. 4° nach Nordosten, so finden Sie dort einen blaugrünen, ca. 9m hellen Stern in einem Feld schwacher Sterne. Das ist der Planetarische Nebel NGC 6210.

Sternenhimmel im Mai

Der Monat Mai bietet aufgrund der kürzer werdenden Nächte immer weniger Zeit zur Beobachtung von Sternschnuppen.

Es gibt jedoch auch im Mai interessante Ströme zu beobachten. Die Eta-Aquariden werden ab 19. April beobachtbar sein, allerdings sind in unseren Breiten nur wenige Meteore unmittelbar vor der Morgendämmerung sichtbar, da der Radiant sehr nah am Horizont liegt.

Der Ursprungskörper ist der berühmte Halleysche Komet. Dieser Sternschnuppenstrom hat einen sehr flachen Eintrittswinkel in die Atmosphäre wodurch die Sternschnuppen am Himmel länger erscheinen als gewöhnlich. Die Geschwindigkeit der Sternschnuppen liegt bei 66 km/s.