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Sternatlanten/Atlanten/Kataloge

Heutzutage sind Sternatlanten/Kataloge digitalisierte Publikationen in denen alle Sterne sämtlicher Größe mit genauer Positionsangabe zu finden sind. Neben den Himmelsatlanten gibt es noch die sogenannten Kataloge, in denen alle Objekte mit Koordinaten angegeben sind. Auch bei Sternen werden wichtige Informationen wie Spektraltyp, Größenklasse und Helligkeit angegeben. Das Zusammenstellen von Sternatlanten/Atlanten/Kataloge fällt in den Bereich der Astrometrie, jenes Teilgebietes der Astronomie, das sich mit der exakten Messung von Stern Positionen beschäftigt.

Heutige „Moderne“ Sternatlanten/Atlanten/Kataloge

In den heutigen Katalogen sind alle Angaben exakt und sehr Präzise angegeben. Hierzu zählt der AGK3, der in gewisser Hinsicht die neuste Version einer Arbeit dargestellt, die mit anderen Katalogen begonnen wurde z.Bsp. BD und CD. All diese Sternkataloge sind trotzdem auf eine relative Sternhelligkeit beschränkt diese Helligkeit liegt so im Schnitt bei der 8. mag Größe.

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Die Astronomie wird schon seit vielen Tausend Jahren betrieben. Selbst die Ägypter verwendeten diese beim Bau der Pyramiden. Einige bekannte Astronomen möchte ich hier kurz vorstellen:

Claudius Ptolemäus

Claudius Ptolemäus wurde um 100 nach Chr. geboren und wirkte als Astronom und Mathematiker in Ägypten (Alexandria). Über ihn ist sehr wenig bekannt wahrscheinlich ist er griechischer Abstammung. Außerdem lässt sein Vorname „Claudius“ darauf hinweisen, dass einer seiner Vorfahren römischer Abstammung war. Seine Hauptwerke mit dem Titel Almagest waren die ersten systematisch mathematischen Astronomiebücher und basierten hauptsächlich auf seinen eigenen Beobachtungen. Sein bekanntes Werk Almagest besteht aus 13 Bänden und vereint das gesammte Wissen der Astronomie zu seiner Zeit. Die ersten beiden Bände enthalten die ersten mathematischen Vorrausetzungen der Astronomie. Die Bände 3-5 behandeln die Bahn der Sonne und des Mondes. Das 6. Band handelt von Sonnen- und Mondfinsternissen. Das Band Nr. 7 ist einem berühmten Sternenkatalog gewidmet, der auf die Einteilung der Sternbilder beruht. In diesem Band sind 1022 Sterne verzeichnet, die 12 Tierkreiszeichen sowie den 21 nördlichen und 15 südlichen Sternbildern zugeordnet sind. Die Bände 9-13 handeln von den damals schon bekannten Planeten. Der Almagest ist für mehr als 1000 Jahre das Hauptwerk der Astronomie. Das Jahr 170 nach Chr. wird als Sterbejahr von Claudius Ptolemäus angegeben.
Nikolaus Kopernikus

Wurde am 19. Februar 1473 in der polnischen Stadt Thorn geboren. Kopernikus studierte ab 1491 an der Uni Krakau bevor er im Alter von 24 Jahren nach Italien ging, wo er mit kleinen Pausen bis ca. 1503 blieb. Aus dem im Laufe entstandenen und entwickelten Modellen der Planetenbahnen erkannte Kopernikus, dass einfache Ptolemäus Weltbild zu vervollständigten, das allzu verworren war und gewisse Phänomene nicht berücksichtigte, wie etwa die Rückläufigkeit der Planeten, wie sie etwa beim Mars zu beobachten ist. Als Kopernikus sein Bild vom heliozentrischen Weltbild zum ersten Mal vorstellte, war er sich nicht bewusst, dass er durch diese Theorie großes Aufsehen erwecken würde, besonders bei den Kirchenoberhäupten. Er musste damit rechnen das sein Buch auf die Liste der „verbotenen“ Büchern gesetzt würde. Obwohl diesem Modell die genaue Vorausberechnung der Planetenbewegung fehlte, war es mit seiner Ausgewogenheit und Schlüssigkeit den sehr komplizierten Modellen der früheren Zeit deutlich überlegen. Alle Faktoren die gegen seine Theorie sprachen widerlegte Kopernikus immer und immer wieder und Punkt für Punkt. 1533 präsentierte Kopernikus seine Arbeit Papst Clemens VII, der seine Arbeit sehr zu schätzen schien.

Nach einigen Schwierigkeiten und Problemen konnten die ersten Exemplare seines Werkes Devolutionibus schließlich am 24. Mai 1543 gedruckt werden, am selben Tag starb Kopernikus nach über 70 Jahren.


Galileo Gallilei

Wurde am 15 Februar 1564 in Pisa geboren. Er studierte zwei Jahre Medizin, bevor er sich der Mathematik zuwandte. 1589 erhielt Galileo Galileo die Mathematikproffesur an der Universität Pisa, 1592 war er Professor an der Universität Padua, wo Nikolaus Kopernikus etwa ein Hundert Jahre zuvor studiert hatte.

Er lernte die Theorie des heliozentrischen Weltbildes kennen und zeigte sich sofort von ihr angetan, nachdem Kepler ein Exemplar seines Werkes Mysterium Cosmographicum erhalten hatte. 1609 erfuhr Galileo, dass der Holländer Lipperhey ein Fernrohr gebaut hatte, und baute dieses in wenigen Tagen nach. Mit diesem Werkzeug konnte er erstmals weit entfernte Dinge so genau sehen, als wären sie direkt vor seiner Nase. Dieses Gerät war für Ihn ein Schlüssel für eine unbekannte Welt. Mit dieser Erfindung, machte er unzählige Entdeckungen. So entdeckte er die Mondgebirge, die Sonnenflecken, den Phasenwechsel der Venus und des Merkur. Er erkannte auch das die Milchstraße aus unzähligen Sternen besteht. Seine wohl bekannteste Entdeckung sind jedoch vier „kleine Sterne“ neben und um Jupiter. Diese wiederum wechselten in einer auf die andere Nacht ihre Position. Es waren die vier galileischen Monde (Ganymed, Europa, Io und Callisto).Er lernte die Theorie des heliozentrischen Weltbildes kennen und zeigte sich sofort von ihr angetan, nachdem Kepler ein Exemplar seines Werkes Mysterium Cosmographicum erhalten hatte. 1609 erfuhr Galileo, dass der Holländer Lipperhey ein Fernrohr gebaut hatte, und baute dieses in wenigen Tagen nach. Mit diesem Werkzeug konnte er erstmals weit entfernte Dinge so genau sehen, als wären sie direkt vor seiner Nase. Dieses Gerät war für Ihn ein Schlüssel für eine unbekannte Welt. Mit dieser Erfindung, machte er unzählige Entdeckungen. So entdeckte er die Mondgebirge, die Sonnenflecken, den Phasenwechsel der Venus und des Merkur. Er erkannte auch das die Milchstraße aus unzähligen Sternen besteht. Seine wohl bekannteste Entdeckung sind jedoch vier „kleine Sterne“ neben und um Jupiter. Diese wiederum wechselten in einer auf die andere Nacht ihre Position. Es waren die vier galileischen Monde (Ganymed, Europa, Io und Callisto).

1610 veröffentlichte Galileo seine Beobachtungen im Sidereus Nunicus und erregte damit großes Aufsehen, da er in seinem Werk das Konzept des ptolemäischen Weltbildes in Frage stellte. Er wurde von der Kirche ermahnt die Irrlehre nicht weiter zu verbreiten. Auch sein Buch kam wie das von Kopernikus auf die Liste der verbotenen Bücher. Deswegen widmete sich Galileo viele Jahre lang anderen Themen. 1632 präsentierte er sein neues Werk, dass das Weltbild von Ptolemäus und Kopernikus in einem Buch vereinte, aber lies keinen Zweifel daran welches er für das Richtige hielt. Dieses Buch kam ebenfalls auf die Liste der verbotenen Bücher. Galileo Galileo starb am 8. Januar 1642 in Arcerti (Florenz).

Charles Messier

Wurde am 26. Juni 1730 in Badonville (Frankreich) geboren. Die Liebe zur Astronomie wurde in dem jungen Charles möglicherweise durch zwei Ereignisse entfacht bzw. verstärkt: durch den besonders hellen Kometen mit sechs Schweifen des Jahres 1744 sowie die Sonnenfinsternis vom Juli 1748.

Die erste Ausgabe des Messier Kataloges wurde im Jahre 1774 veröffentlicht, und zwar in den ‚Memoires de l´Academie‘ für das Jahr 1771. Damals erhielt er 45 Objekte. Viele davon waren von Messier entdeckt worden, doch es fanden der Vollständigkeit halber auch Objekte Aufnahme, deren Position bereits von anderen Forschern bestimmt worden war. Eine neue Version mit ergänzenden Objekten erschien im Jahre 1780 in der Connaissance des Temps. Zu der Zeit enthielt der Katalog schon 68 Objekte. 1784 erschien die letzte Fassung des Messier Kataloges dieser enthielt jetzt schon 103 Objekte. Dies war das letzte Buch von dem Messier Katalog den Messier selbst verfasste. Nach seinem Tod kamen weitere 7 Objekte hinzu.

M104 wurde 1921 von Camille Flammarion in den Katalog aufgenommen, nachdem er die handschriftlichen Notizen von Messier gefunden hatte, da dieser seinem persöhnlichen Exemplar des Kataloges hinzugefügt hatte. M105, M106 und M107 wurden von den Kollegen von Messier hinzugefügt. Diese wurden aber erst im Jahre 1947 offiziell hinzugefügt.


Albert Einstein

War und ist ohne Zweifel einer der größten Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Mit seiner Physik revolutionierte er immer wieder einen neuen Blickwinkel auf die Welt. Albert Einstein wurde am 14. März 1879 in Ulm geboren. Von 1902-1909 arbeitete er als Experte am Patentamt in Bern. Daneben widmete er sich bereits der theoretischen Physik und veröffentlichte mehrer Arbeiten, die er in seiner Freizeit verfasst hatte, ohne mit den akademischen Kreisen Kontakt zu haben.

Grundlegende Arbeiten von Albert Einstein. Im Jahre 1905 veröffentlichte Albert Einstein drei Arbeiten von großer Bedeutung. Der Erste baute auf der Arbeit von Max Planck auf, der in den Jahren davor gezeigt hatte, dass elektromagnetische Strahlung nicht kontinuierlich abgegeben wird, sondern sprunghaft in so genannten Quanten. Deswegen konnte Albert eine Erklärung des Photoeffekts abliefern. Die zweite Arbeit befasste sich mit der Relativitätstheorie. Die dritte Arbeit schließlich befasste sich mit der statischen Mechanik. 1922 wurde Albert Einstein der Nobelpreis für Physik zuerkannt, für seine Arbeit über den Photoeffekt.

Am 16. April 1955 starb er in den USA, wo er seid 1933 lebte.


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Die Astronomie erforscht und beobachtet die zeitlichen Veränderungen, die Verteilung, die Bewegungen und das Verhalten der Materie außerhalb der Erde. In der Astronomie werden die Planeten, Kometen, Asteroiden, Meteore, Sterne, Galaxien, Nebel, Quasare und Pulsare beobachtet. Dies geschiet nicht nur im kleinen Wellenlängenbereich des für uns Menschen sichtbaren Lichts, sondern auch in den anderen Bereichen der elektromagnetischen Wellenlängen. Eine große Bedeutung haben da die Beobachtung im Bereich der Infrarot- und Ultraviolettstrahlung, wie auch die Radioastronomie, die mit großen Antennenanlagen den Sternenhimmel „abtastet“.

Die meisten Menschen verstehen unter Astronomie das Beobachten von hellen Punkten am Himmel, aber dem ist nicht so. Aber was ist eigentlich unter Objekte gemeint? Unter Objekten versteht man wie oben schon genannt die Planeten, Kometen, Meteore, Sterne, Galaxien Nebel, Quasare und Pulsare. Wobei Pulsare und Quasare schon fast zur Radioastronomie gehören, da diese optisch kaum bzw. nicht erfassbar sind.



Die Stellarastronomie untersucht die Entstehung, Entwicklung und den Tod der Sterne.Die Methoden der klassischen Astronomie sind Positionsastronomie mittels der Astrometrie und der Himmelsmechanik den Aufbau des Weltalls zu erklären und die Himmelskörper zu katalogisieren und in der Astrophysik die Physik des Weltalls und der Objekte darin zu erforschen.

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Astrologie beschäftigt sich mit der Beobachtung des Himmels speziell des Sonnensystems, und den Sternen, um daraus Schlüsse für die Zukunft, des einzelnen Menschen zu ziehen. Diese „Wissenschaft“ wurde schon in der Antike gegründet, und ist selbst heute noch sehr beliebt. Historisch gesehen sind aber beide Bereich  gleich alt.


Heute ist sind beides zwei unterschiedliche und von einander unabhängige Disziplinen. Oft kommt es zu Unstimmigkeiten, wenn jemand über Astronomie redet. Deshalb wollen wir klarstellen, dass Astrologie keine Wissenschaft ist, denn es gibt keine exakte physikalische Erklärung dafür, dass die Sterne sowie die Planeten Einfluss auf das Leben des Menschen hat. Beide Themen haben sich auch von den Methoden her, in zwei unterschiedliche Richtungen aufgeteilt.