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Sternatlanten/Atlanten/Kataloge

Heutzutage sind Sternatlanten/Kataloge digitalisierte Publikationen in denen alle Sterne sämtlicher Größe mit genauer Positionsangabe zu finden sind. Neben den Himmelsatlanten gibt es noch die sogenannten Kataloge, in denen alle Objekte mit Koordinaten angegeben sind. Auch bei Sternen werden wichtige Informationen wie Spektraltyp, Größenklasse und Helligkeit angegeben. Das Zusammenstellen von Sternatlanten/Atlanten/Kataloge fällt in den Bereich der Astrometrie, jenes Teilgebietes der Astronomie, das sich mit der exakten Messung von Stern Positionen beschäftigt.

Heutige „Moderne“ Sternatlanten/Atlanten/Kataloge

In den heutigen Katalogen sind alle Angaben exakt und sehr Präzise angegeben. Hierzu zählt der AGK3, der in gewisser Hinsicht die neuste Version einer Arbeit dargestellt, die mit anderen Katalogen begonnen wurde z.Bsp. BD und CD. All diese Sternkataloge sind trotzdem auf eine relative Sternhelligkeit beschränkt diese Helligkeit liegt so im Schnitt bei der 8. mag Größe.

Sternenhimmel im Juli

Die Alpha-Capricorniden beginnen Anfang Juli. Es können bis zu 4 Meteore pro Stunde beobachtet werden.

Bis Mitte Juli ist dieser Sternschnuppenstrom mit seinen relativ langsamen Sternschnuppen gut zu Beobachten. Dieser Strom hat sein Aktivitätsmaximum am 30. Juli.

Wenn Sie Aquariden beobachten wollen so bekommen Sie diese ab Mitte Juli auch vereinzelt zu Gesicht. Die Rate bleibt jedoch unter 5 pro Stunde. Ab Mitte Juli ist mit den Perseiden zu rechnen. Der Radiant befindet sich dann noch in der Südlichen Cassiopeia. Die Alpha-Capricorniden beginnen Anfang Juli. Es können bis zu 4 Meteore pro Stunde beobachtet werden.

Bis Mitte Juli ist dieser Sternschnuppenstrom mit seinen relativ langsamen Sternschnuppen gut zu Beobachten. Dieser Strom hat sein Aktivitätsmaximum am 30. Juli.

Wenn Sie Aquariden beobachten wollen so bekommen Sie diese ab Mitte Juli auch vereinzelt zu Gesicht. Die Rate bleibt jedoch unter 5 pro Stunde. Ab Mitte Juli ist mit den Perseiden zu rechnen. Der Radiant befindet sich dann noch in der Südlichen Cassiopeia.Die Alpha-Capricorniden beginnen Anfang Juli. Es können bis zu 4 Meteore pro Stunde beobachtet werden.

Bis Mitte Juli ist dieser Sternschnuppenstrom mit seinen relativ langsamen Sternschnuppen gut zu Beobachten. Dieser Strom hat sein Aktivitätsmaximum am 30. Juli.

Wenn Sie Aquariden beobachten wollen so bekommen Sie diese ab Mitte Juli auch vereinzelt zu Gesicht. Die Rate bleibt jedoch unter 5 pro Stunde. Ab Mitte Juli ist mit den Perseiden zu rechnen. Der Radiant befindet sich dann noch in der Südlichen Cassiopeia.

Sternenhimmel im Juli

Der Juli bietet aufgrund seiner SEHR kurzen Nächte nicht allzu viel zum beobachten.

Das Sternbild Herkules liegt östlich des Sternbilds Corona Borealis. Ziehen Sie eine Linie von Eta Herkulis nach Zeta Herkulis, so finden Sie im Fernglas nach einen Drittel dieser Linie ein rundliches Nebelfleckchen. Im Teleskopen ab vier Zoll Öffnung erweist sich das Nebelfleckchen als Kugelsternhaufen Messier 13. Schwenken Sie nun von Eta Herkulis 8,5° nach Norden, so können Sie bei dunklem Himmel im Fernglas (ab 10×50) ein weiteres kleines Fleckchen erkennen. Dies ist der Kugelsternhaufen NGC 6229. Dieser Kugelsternhaufen lässt sich aber nur mit großen Teleskopen in Einzelsterne auflösen.

Etwa 6,3° nach Norden, stoßen Sie auf auf den Kugelsternhaufen Messier 92. Schwenken Sie von Rutilicus ca. 4° nach Nordosten, so finden Sie dort einen blaugrünen, ca. 9m hellen Stern in einem Feld schwacher Sterne. Das ist der Planetarische Nebel NGC 6210.

Die hellsten Sterne des Schützen bilden am Himmel eine Anordnung, die spontan an eine bauchige Teekanne mit Deckel erinnert. In unseren Breiten wird die Beobachtung dieser Himmelsobjekte durch die horizontnahe Position des Sternbilds häufig beeinträchtigt

Wenn der Himmel klar und einigermaßen dunkel ist, so können Sie mit bloßem Auge 2,5° nordöstlich von Lambda einen kleinen Lichtschimmer erkennen. Schon im Fernglas und in kleinen Teleskopen erweist sich dieser als ein heller Kugelsternhaufen, der selbst in kleinen Teleskopen in Sterne aufgelöst werden kann. Es handelt sich hierbei um den Kugelsternhaufen Messier 22, er ist tatsächlich der hellste Kugelsternhaufen am Nachthimmel über unserer Nordhalbkugel.

Sternenhimmel im Juni

Der Juni – der Monat der weißen oder Hellen Nächte bietet für den Beobachter in diesem Jahr einige schöne Sternschnuppen Ströme. Trotz der hellen Nächte ist eine interessante wenn auch geringe Sternschnuppenaktivität vorhanden. Die Juni-Lyriden Maximum haben ihr Aktivitätsmaximum am 16.6.

Die Juni-Bootiden treten zwischen dem 26.6. und 2.7. auf. Der Radiant der liegt im nördlichen Teil des Sternbild Bootes. Beim Ursprungskörper dieses Meteorstromes handelt es sich um den Kometen Pons-Winnecke. Es können ca. 50 Meteore pro Stunde beobachtet werden. Die Geschwindigkeit der Sternschnuppen liegt bei 18km/s.

Sternenhimmel im Juni

Das Sternbild Coma Berenices enthält zahlreiche Galaxien, die in Teleskopen ab acht Zoll Öffnung bei dunklem, klarem Himmel mit Erfolg beobachtet werden können. Wenn Sie eine Linie von Gamma zu Alpha ziehen, so finden Siea uf dieser Linie ca. 2,3° südöstlich von Gamma die schmale EdgeOnGalaxie NGC 4565.

Diese Spiralgalaxie zeigt sich uns exakter in Kantenlage. Folgen Sie der Linie weitere 6,3°, so stoßen Sie auf Messier 64, das ist die Galaxie mit dem schwarzen Auge. Diese Galaxie enthält eine auffällige Staubwolke.

Unmittelbar östlich von Diadem finden Sie den hellen Kugelsternhaufen Messier 53.

Der hellste Stern dieses Sternbilds Jungfrau ist Spica. Porrima ist ein berühmter enger Doppelstern mit einer Umlaufzeit von 176 Jahren, dessen beiden Partner zurzeit aber so eng beieinander stehen, dass Sie nicht mehr getrennt gesehen werden können.

Auch im Sternbild Jungfrau können viele Schöne Objekte Beobachtet werden. Dazu gehören z.B. Messier 61, Messier 49, Messier 84, Messier 86, Messier 87, Messier 89, Messier 58, Messier 60, Messier 88, und Messier 89. Darüber hinaus enthält das Sternbild Hunderte schwächere Galaxien, die im NGC-Katalog und im Index-Katalog verzeichnet sind.

Sie brauchen eine sorgfältige Vorbereitung und Planung Ihrer Beobachtung, wenn Sie in dieser Menge an Galaxien die Übersicht behalten wollen. Sehen können Sie die Galaxien aber nur unter einem dunklen, klaren Himmel, abseits von Städten, und das verwendete Teleskop sollte eine möglichst große Öffnung haben.

Der Große Bär ist ein markantes Sternbild. Die meisten Menschen kennen aber nur den hinteren Teil dieses Sternbildes, der als der Große Wagen bezeichnet wird. Tatsächlich stellt der Große Wagen aber nur das kantige Hinterteil und den Schwanz des Großen Bären dar. Aber der Große Wagen enthält einen bekannten und schönen Doppelstern. Mizar ist ein bekannter Doppelstern, den schon im Fernglas und in kleinen Teleskopen deutlich getrennt werden können.

Verlängern Sie nun die Linie von Delta nach Alpha, so stoßen Sie auf den 3,7m hellen Stern 23 Ursae Majoris. Wenn Sie nun die Verbindungslinie in der Vorstellung um Alpha herum 6,5° nach Norden rotieren lassen, so stoßen Sie an dieser Stelle auf die Galaxiengruppe Messier 81, Messier 82 und NGC 3077. Dicht bei dem Stern Gamma finden Sie die Galaxie Messier 109.

Das Sternbild Herkules liegt östlich des Sternbilds Corona Borealis. Ziehen Sie eine Linie von Eta Herkulis nach Zeta Herkulis, so finden Sie im Fernglas nach einen Drittel dieser Linie ein rundliches Nebelfleckchen. Im Teleskopen ab vier Zoll Öffnung erweist sich das Nebelfleckchen als Kugelsternhaufen Messier 13. Schwenken Sie nun von Eta Herkulis 8,5° nach Norden, so können Sie bei dunklem Himmel im Fernglas (ab 10×50) ein weiteres kleines Fleckchen erkennen. Dies ist der Kugelsternhaufen NGC 6229. Dieser Kugelsternhaufen lässt sich aber nur mit großen Teleskopen in Einzelsterne auflösen.

Etwa 6,3° nach Norden, stoßen Sie auf auf den Kugelsternhaufen Messier 92. Schwenken Sie von Rutilicus ca. 4° nach Nordosten, so finden Sie dort einen blaugrünen, ca. 9m hellen Stern in einem Feld schwacher Sterne. Das ist der Planetarische Nebel NGC 6210.

Sternenhimmel im Mai

Der Monat Mai bietet aufgrund der kürzer werdenden Nächte immer weniger Zeit zur Beobachtung von Sternschnuppen.

Es gibt jedoch auch im Mai interessante Ströme zu beobachten. Die Eta-Aquariden werden ab 19. April beobachtbar sein, allerdings sind in unseren Breiten nur wenige Meteore unmittelbar vor der Morgendämmerung sichtbar, da der Radiant sehr nah am Horizont liegt.

Der Ursprungskörper ist der berühmte Halleysche Komet. Dieser Sternschnuppenstrom hat einen sehr flachen Eintrittswinkel in die Atmosphäre wodurch die Sternschnuppen am Himmel länger erscheinen als gewöhnlich. Die Geschwindigkeit der Sternschnuppen liegt bei 66 km/s.

Sternenhimmel im Mai

Im Mai finden Sie das Sternbild Krebs bereits hoch am Himmel. Wenn der Himmel dunkel und klar ist, so können Sie zwischen den schwachen Sternen der Region mit bloßem Auge ein schwaches Nebelwölkchen erkennen, das schon im Fernglas in einzelne Sterne aufgelöst wird. Dies ist der Offene Sternhaufen Messier 44. Etwas nördlich und südlich von Messier 44 stehen zwei Sterne 4. Größe. Der nördliche ist Asellus Borealis.

Dies ist ein weiterer offener Sternhaufen im Krebs ist Messier 67. Er befindet sich 2° westlich des Sterns Acubens dem viert hellsten Stern im Sternbild Krebs.

Im Sternbild Löwe der nun auch schon recht hoch steht finden Sie ungefähr 1,5° südlich der Mitte der Verbindungslinie von Regulus und Coxa bei dunklem, klarem Himmel in Fernrohren ab acht Zoll Öffnung die Galaxiengruppe Messier 95, Messier 96 und Messier 105. In der Mitte zwischen Iota Leonis und Coxa findet man die Galaxiengruppe Messier 65, Messier 66 und NGC 3628
Zwischen Coxa und Zosma finden Sie die Galaxie NGC 3607.

Der Coma Sternhaufen Melotte 111 sein Durchmesser beträgt über 4°, der Sternhaufen enthält viele farbige Sterne und kann wegen seiner Größe nur im Fernglas vollständig überblickt werden.

Für die Beobachtung der Galaxien brauchen Sie ein großes Teleskop. Ziehen Sie eine Linie von Gamma zu Alpha, finden Sie längs dieser Linie ca. 2,3° südöstlich von Gamma die schmale Lichtnadel der Galaxis NGC 4565. Diese Spiralgalaxis sehen wir in einer exakten Kantenlage.

Folgen Sie der Linie um weitere 6,3 Grad, so stoßen Sie auf Messier 64. Diese enthält eine auffällige Staubwolke.

Das Sternbild Jungfrau enthält eine große Menge an Galaxien. Dazu gehören Messier 61, Messier 49, Messier 84, Messier 86, Messier 87, Messier 89, Messier 58, Messier 89, Messier 90.

Wenn Sie in dieser Menge an Galaxien die Übersicht behalten wollen, so müssen Sie Ihre Beobachtung sorgfältig vorbereiten und planen.

Zwischen Spica und Vega leuchtet der gelb orange Arktur, der Hauptstern des Sternbilds Bootes.Verlängern Sie die Linie von Delta nach Alpha, so stoßen Sie dadurch auf den 3,6m hellen 23 Ursae Majoris.

Das Sternbild Jagdhunde liegt unterhalb der Deichsel des Großen Wagens. Sein hellster Stern Cor Caroli ist ein schöner Doppelstern in ungefähr 110 Lichtjahren Entfernung. Wenn Sie in Gedanken eine Linie von Cor Caroli nach Südosten zum hellen Stern Arktur im Bootes ziehen, so finden Sie knapp östlich der Mitte dieser Linie im Fernglas einen runden, nebeligen Fleck. Dies ist der Kugelsternhaufen Messier 3.

Das Sternbild Jagdhunde enthält zahlreiche Galaxien, die schon in kleinen Teleskopen beobachtet werden können. Wenn Sie nun eine Linie vom linken unteren Kastenstern des Großen Wagens zu Asterion ziehen, so finden Sie in einem Fernglas auf der Mitte dieser Linie einen länglichen, nebeligen Fleck. Das ist die Galaxie Messier 106. Die 8m helle Galaxie Messier 94 finden Sie nördlich der Mitte der Verbindungslinie von Cor Caroli zu Asterion. Weitere interessante Galaxien sind z.B. NGC 4490, diese befindet sich ca. 40 Bogenminuten westlich von Asterion,sowie Messier 63, NGC 4495 und die berühmte Spiralgalaxie Messier 51. Die Spiralarme dieser Galaxien kann man visuell aber erst mit Fernrohren ab 10 Zoll Öffnung unter dunklem, transparentem Himmel erkennen.

Sternenhimmel im April

Die Lyriden sind als zweiter Strom des Jahres mit höheren Raten Aktiv. Diese beginnen am 16.4. ihre Aktivität.

Die Eta-Aquariden werden ab 19. April beobachtbar sein, allerdings sind in unseren Breiten nur wenige Meteore unmittelbar vor der Morgendämmerung sichtbar, da der Radiant sehr nah am Horizont liegt.

Der Ursprungskörper ist der berühmte Halleysche Komet.

Dieser Sternschnuppenstrom hat einen sehr flachen Eintrittswinkel in die Atmosphäre wodurch die Sternschnuppen am Himmel länger erscheinen als gewöhnlich. Die Geschwindigkeit der Sternschnuppen liegt bei 66 km/s.

Sternenhimmel im April

Im April beginnt die Monats Tour mit dem Fuhrmann. Sein Hauptstern Capella ist der viert hellste Stern des nördlichen Himmels und ist im April sehr auffällig. Der Fuhrmann enthält viele wunderschöne Sternhaufen. Die hellen Offenen Sternhaufen Messier 36, Messier 37 und Messier 38 sind beeindruckende Objekte in jedem Fernrohr.

Messier 38 findet man auf der Mitte der Linie zwischen Theta und Iota Aurigae.

Messier 37 findet man links der Mitte einer gedachten Linie von Theta zu Nath. Und M36 liegt ungefähr in der Mitte zwischen Messier 37 und Messier 38. Blickt man in der Verlängerung des Perseus nach Süden, wandert der Blick dabei über Zeta Persei zu dem Offenen Sternhaufen der Plejaden im Sternbild Stier.Auffällig ist in dem Sternbild die dreieckige Anordnung von Sternen um den orangefarbenen Hauptstern Aldebaran der im Sternbild das Auge des Stiers darstellt.

Der Stern Nath markiert die Spitze des oberen Stierhorns. Südlich von Nath finden Sie Zeta Tauri. Dieser Stern markiert die Spitze des unteren Stierhorns. Ungefähr ein Grad nordwestlich von Zeta liegt der berühmte “Krebsnebel“ Messier 1, dieser ist ein Supernovaüberrest der am 4. Juli 1054 von einem Chinesischen Hofastronom entdeckt wurde.

Etwas unterhalb des Sternbilds Stier finden Sie das imposante Sternbild Orion. Es enthält zahlreiche helle Sterne und schöne Nebelregionen, mit deren Beobachtung Sie in einer klaren Winternacht bei guten Bedingungen Stunden verbringen können. Der Orionnebel Messier 42 der uns schon seit Januar begleitet sowie die Reflexionsnebel M43 und NGC 2024 und M78. Diese sind die bekanntesten Nebel im Sternbild Orion.

Zum April gehört auch das Sternbild Löwe. Südlich der Mitte der Verbindungslinie von Regulus und Coxa können Sie bei dunklem, klarem Himmel im lichtstarken Fernrohr die Galaxiengruppe Messier 95, Messier 96 und Messier 105 finden. Mit demselben Gerät kann man auf der Mitte zwischen Iota Leonis und Coxa die Galaxiengruppe Messier 65, Messier 66 und NGC 3628 beobachten.

Ein sehr markantes Sternbild des Monats April ist „Bootes“ der Bärenhüter dessen roter Hauptstern „Arktur“ nicht zu übersehen ist. Zieht man eine gerade Linie von Arktur nach Norden so stößt man auf den Kugelsternhaufen Messier 3.

Das Sternbild Herkules ist ein muss für den Frühlingshaften Beobachtungsabend. Ziehen Sie eine Linie von Eta Herkulis nach Zeta Herkulis, so finden Sie im Fernglas nach einem Drittel dieser Linie ein rundliches Nebelfleckchen. Im Teleskop ab vier Zoll Öffnung und bei einer Vergrößerung ab 80 fach erweist sich dieses Objekt als kugelige Ansammlung zahlloser, winziger Sterne. Das ist der Kugelsternhaufen Messier 13.

Wenn Sie nun von Eta Herkulis ungefähr 8,5° nach Norden schwenken, so können Sie bei dunklem Himmel im Fernglas ab 10×50 ein weiteres kleines verwaschenes Fleckchen erkennen erkennen. Dies ist der Kugelsternhaufen NGC 6229. Dieser Kugelsternhaufen lässt sich aber nur mit großen Teleskopen in Einzelsterne auflösen, denn er ist viel weiter von uns entfernt als Messier 13.

Schwenken Sie nun von Pi Herkulis ungefähr 6,3° nach Norden, so stoßen Sie auf den Kugelsternhaufen Messier 92. Dieser Sternhaufen ist so hell wie Messier 13, aber er erscheint deutlich konzentrierter. Wenn Sie nun mit Ihrem Teleskop von Rutilicus ungefähr 4° nach Nordosten schwenken, so finden Sie im Okular bei niedriger Vergrößerung einen blaugrünen, ca. 9m hellen Stern in einem Feld schwacher Sterne. Das ist der Planetarische Nebel NGC 6210. Steigern Sie nun die Vergrößerung 130 fach, so zeigt sich der Stern als eine, blaugrünliche Scheibe mit einem zentralen Stern.

Sternenhimmel im März

Die Rho-Leoniden kommen seit Mitte Februar aus Richtung dem Sternbild Löwe.

Ähnlich unerkannt verläuft das Aktivitätsmaximum wenige Tage später. In der Nacht vom 10. auf den 11. März zeigen sich aus dem Radianten zwischen Löwe und Bär gelegentlich Exemplare der »Leoniden-Ursiden«.

Zum Monatsende leuchten vereinzelte »Beta Leoniden« nach Einbruch der Nacht des 29. bis in die frühen Morgenstunden des 31. März auf.